Nach der Freistellung von Horst Steffen laufen in Bremen die Bemühungen um einen Nachfolger für den 56-Jährigen. Möglicherweise übernimmt schon zum Spiel in Freiburg am Samstag ein alter Bekannter aus der Bundesliga. Mit ihm gab es erste Gespräche.
Trainersuche des Bundesligisten läuft auf Hochtouren
Horst Steffen ist Geschichte in Bremen. Nach dem Aus des bisherigen Trainers leiten in Bremen vorübergehend dessen verbliebene Assistenten Raphael Duarte und Christian Groß den Trainingsbetrieb. Doch im Vorfeld der Partie beim SC Freiburg am kommenden Samstag sind die Verantwortlichen um eine rasche, zugleich auch tragfähige Lösung bemüht.
Externer Impuls und neue Ansprache gefordert
Einen Einblick zum Profil, das der neue Mann auf der Kommandobrücke mitbringen muss, hatte Geschäftsführer Fußball Clemens Fritz bereits am Sonntag gegeben und damit den Kandidatenkreis eingeschränkt. Ein externer Coach soll es sein, der der Mannschaft die nötigen, frischen Impulse von außen gibt, und das mit einer neuen Ansprache.
Da davon auszugehen ist, dass der künftige Trainer der Grün-Weißen auch über eine Erfahrung im Abstiegskampf der Bundesliga verfügen sollte, rückten schnell und fast automatisch Namen wie Friedhelm Funkel und Ex-Werder-Profi Bruno Labbadia im Umfeld ins Gespräch.
Einer, der vor nicht allzu langer Zeit in der 1. Liga schwierige Zeiten mit Bravour meisterte und ein Team anschließend in das obere Tabellendrittel führte, ist unterdessen Bo Henriksen. Er passt gleichermaßen ins Profil. Mit dem 50-jährigen Dänen, dem der nun von den Hanseaten gewünschte Schritt mit dem 1. FSV Mainz 05 gelang, gab es auch nach kicker-Informationen Gespräche von Bremer Seite.
Auch Svensson gehört zum Kreis
Ob Henriksen, möglicherweise auch als jener von Fritz ins Feld geführte „Feuerwehrmann“ mit Vertrag vorerst bis Saisonende, oder ein alternativer Kandidat aus dem Kreis, um Henriksens Landsmann Bo Svensson (46, ebenfalls einst Mainz, Union): Der Neue jedenfalls muss nach zehn Spielen ohne Sieg auch gegen einen neuen Negativrekord in der Bremer Bundesligageschichte ankämpfen.
Bislang gab es an der Weser nur drei Phasen, in denen die Vorgänger innerhalb einer Saison länger auf drei Punkte warten mussten. Dies geschah in den Spielzeiten 2017/18 (Alexander Nouri, elfmal), 1995/96 (Aad de Mos/Hans-Jürgen Dörner, zwölfmal) und 2012/13 (Thomas Schaaf/Wolfgang Rolff, 13-mal).
Nach der Freistellung von Horst Steffen laufen in Bremen die Bemühungen um einen Nachfolger für den 56-Jährigen. Möglicherweise übernimmt schon zum Spiel in Freiburg am Samstag ein alter Bekannter aus der Bundesliga. Mit ihm gab es erste Gespräche.
