In Wolfsburg wartet auf den FC Augsburg ein weiteres richtungsweisendes Spiel gegen einen direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt. Trainer Manuel Baum schiebt den Gastgebern trotz der eigenen guten Phase zuletzt die Favoritenrolle zu.
Nächster FCA-Sieg im direkten Duell?
Nur eine Niederlage aus den vergangenen sechs Spielen, neben dem überraschenden 2:1 in München dazu zwei knappe Heimsiege gegen die direkten Konkurrenten St. Pauli (2:1) und Heidenheim (1:0) am vergangenen Wochenende. Punktetechnisch läuft es momentan wieder beim FC Augsburg, auch weil Einsatzbereitschaft und Mentalität zuletzt gestimmt haben.
Das hat im Übrigen auch der kommende Gegner aus Wolfsburg erkannt.
Vom ursprünglich vor der Saison ausgerufenen Plan, die Mannschaft spielerisch weiterzuentwickeln, hat sich der FCA unterdessen spätestens mit dem Trainerwechsel von Sandro Wagner zu Manuel Baum wieder verabschiedet. „Unser Anspruch ist ja immer: Gewinnen mit einer herausragenden Leistung“, erklärt Baum, ordnet aber ein: „Solche Spiele gehören halt immer mal dazu.“
Baum warnt besonders vor einem
Nach den insgesamt elf Punkten aus den vergangenen sechs Spielen merkt der 46-Jährige folgerichtig an, „dass die Erwartungshaltung an uns wieder extrem hoch ist“. Zumal der kommende Gegner, der VfL Wolfsburg (Samstag, 15.30 Uhr, LIVE! bei kicker), im Jahr 2026 erst einmal gewonnen hat. Auch wenn dessen Leistungskurve in den vergangenen beiden Spielen gegen Dortmund (1:2) und Leipzig (2:2) deutlich nach oben gezeigt hat.
Einen „Aufwärtstrend“ erkennt auch Baum bei den Wölfen. „Das Gefühl ist, sie haben sich in der Tabelle ein bisschen verlaufen“, schiebt der FCA-Coach die Favoritenrolle weg – und betont: „Wir sind gewarnt in Bezug auf die individuelle Qualität.“ Die müsse seine Mannschaft teilweise auch „zu zweit oder dritt“ verteidigen. „Ich hoffe, dass wir wieder so spielen, dass man nicht gerne gegen uns spielt.“ Besonders auf Wolfsburgs Topscorer Mohammed Amoura (acht Tore, drei Assists) müsse man achten. „Er verbindet zwei Sachen: Er ist unglaublich schnell und hat eine richtig gute Technik“, lobt Baum.
Feiert Ribeiro sein Startelfdebüt?
Dennoch: Zuletzt ist der FCA bis auf Rang elf geklettert – und hat sechs Punkte zwischen sich und Bremen auf Relegationsrang 16 gebracht. „Ein gewisses Selbstbewusstsein“ hat man sich dadurch erarbeitet, sagt Baum. Seine Mannschaft, die er Anfang Dezember auf Rang 14 übernommen hat, sieht er nämlich „nach wie vor in dieser Stabilisierungsphase“.
In Wolfsburg, gegen das die Fuggerstädter seit acht Ligaspielen nicht mehr verloren haben, habe er entsprechend „richtig Bock drauf, nachzulegen.“ Mit welcher Startelf er das Vorhaben angehen will, hat er aber vorab nicht verraten. Erneute Wechsel seien dabei nicht ausgeschlossen. Auch weil in Dimitrios Giannoulis ein Leistungsträger zuletzt gegen Heidenheim sein Comeback als Joker gefeiert hat. Auch ein Startelfeinsatz für Winterzugang Rodrigo Ribeiro, der bislang zweimal eingewechselt worden ist, sei eine Option. Die Tiefe des Kaders gebe aber ohnehin her, „dass wir echt mit Qualität nachlegen können“.
In Wolfsburg wartet auf den FC Augsburg ein weiteres richtungsweisendes Spiel gegen einen direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt. Trainer Manuel Baum schiebt den Gastgebern trotz der eigenen guten Phase zuletzt die Favoritenrolle zu.
