Einmal mehr meldet Jeff Chabot Torjäger Serhou Guirassy ab. Doch der persönliche Erfolg des VfB-Verteidigers wird durch die Niederlage der Stuttgarter gegen den BVB getrübt.
Stuttgarts Abwehrmann gewinnt erneut das Duell
Das Aus in der Europa League und der Wegfall der englischen Wochen in Serie machen es möglich. Entsprechend starten die Stuttgarter erst am morgigen Mittwoch nach zwei freien Tagen wieder in die Vorbereitung auf die sonntägliche Partie gegen den Hamburger SV ein. Spätestens bis dahin will man die Niederlage gegen Borussia Dortmund hinter sich gelassen haben.
„Wir müssen den Punkt behalten. Das darf uns nicht passieren.“ (Jeff Chabot zum späten 0:2 gegen den BVB)
Eine der ganz üblen Sorte, nachdem man die Gäste die normale Spielzeit über rund um ihren eigenen Strafraum eingeschnürt hatte – um am Ende in der Nachspielzeit sogar mit 0:2 zu verlieren. Statt mit einem 0:0 den Platz zu verlassen. „Wir müssen den Punkt behalten“, sagt Jeff Chabot ernüchtert. Die BVB-Treffer in der vierten und sechsten Minute der Nachspielzeit seien sinnloser, wie Gegentore grundsätzlich nicht sinnloser sein könnten. „Das darf uns nicht passieren, vor allem nicht zu diesem Zeitpunkt. Daraus müssen wir lernen.“
Schon sechsmal kassiert der VfB so späte Tore
Hoffentlich nachhaltiger als bisher in dieser Saison. Die Schwaben fingen sich die Gegentreffer fünf und sechs in der Nachspielzeit in dieser Spielzeit ein. Noch nie waren es mehr zu so spätem Zeitpunkt in der Klubhistorie. Vor dem 0:2 gegen den Tabellenzweiten aus NRW wurde man am 3. Spieltag (1:3 in Freiburg, 90.+2), 9. Spieltag (1:3 in Leipzig, 90.+1), 12. Spieltag (1:2 beim HSV, 90.+4) und 25. Spieltag (2:2 in Mainz, 90.+1) kurz vor dem Betreten der Kabine kalt erwischt. Und am Sonntag kommt der Hamburger SV zum Rückrundenspiel nach Stuttgart.
Chabot darf sich zumindest einen persönlichen Erfolg ans Revers heften. Einmal mehr meldete der Abwehrmann Serhou Guirassy ab. Der Guineer durfte an alter Wirkungsstätte wieder von Beginn an ran, sah allerdings gegen den Innenverteidiger des Pokalsiegers kein Land. Weder in der Luft noch am Boden. Wie schon in früheren Zeiten, als Guirassy noch das VfB-Trikot trug und der Deutsch-Franzose noch in Köln spielte.
„Es macht Spaß, sich mit solchen Stürmern zu messen.“ (Jeff Chabot über Serhou Guirassy)
„Er ist ein Top-Stürmer“, sagt Chabot. „Es macht Spaß, sich mit solchen Stürmern zu messen.“ Auch diesmal sei ihm das „sehr gut gelungen“. Getrübt durch die späte Niederlage, denn die eigene Leistung sei „relativ egal, weil wir am Ende mit einem 0:2 dastehen“. Dieser Rückschlag im Rennen um die Plätze für die Qualifikation für die Champions League sei „frustrierend und enttäuschend, aber kein Thema, um die Köpfe hängenzulassen. Wir sind immer noch in einer guten Position und haben alles in der eigenen Hand“.
Einmal mehr meldet Jeff Chabot Torjäger Serhou Guirassy ab. Doch der persönliche Erfolg des VfB-Verteidigers wird durch die Niederlage der Stuttgarter gegen den BVB getrübt.
