Goretzka bringt seinen Abschied aus München ins Spiel 

Leon Goretzkas Vertrag beim FC Bayern läuft am Saisonende aus. Wie es nun genau weiter geht, ist unklar. Der 30-Jährige gibt zu, dass ihn ein Wechsel ins Ausland reizt, betont aber auch, dass nichts entschieden sei. Von den Bayern erwartet er sich eine „ehrliche“ Kommunikation und hofft, dass es nicht so läuft wie bei Thomas Müller.

30-Jähriger erwartet „ehrliche“ Kommunikation vom FC Bayern

Seit mittlerweile über sieben Jahren spielt Leon Goretzka schon beim FC Bayern, in dieser Zeit war der Mittelfeldmann nicht immer unumstritten, galt schon häufiger als Verkaufskandidat. Doch Goretzka blieb und biss sich immer wieder durch, insgesamt lief er bislang 292-mal für den Rekordmeister auf, in der aktuellen Saison bringt er es auf 18 Ligaspiele (kicker-Note: 3,56) und ein Tor. Sein Vertrag läuft jedoch im Sommer aus – und er lässt sich alle Optionen offen, wie er nun bestätigte.

„Ich bin unabhängig. Das genieße ich“, sagte Goretzka in einem Interview mit der Zeit und verriet: „Ich finde es spannend, im Verlauf meiner Karriere ins Ausland zu gehen. Es gibt sehr viele Leute, die der Meinung sind, dass ich mit meiner Art von Fußball sehr gut nach England passen würde.“ Entschieden habe er aber noch nicht, nur dass er sich „alles anhören und gut abwägen“ werde.

Goretzka ließ auch durchblicken, dass er sich eine Luftveränderung auch aus Gründen, die nicht zwangsläufig etwas mit dem Sport zu tun haben, vorstellen könne. „Ein Schritt raus aus der Komfortzone wäre auch ein Schritt für meine Persönlichkeitsentwicklung“, so der Nationalspieler, der sich nicht zum ersten Mal in seinem Leben mit einem Wechsel beschäftigt. In der Vergangenheit habe er sich jedoch „bewusst dagegen entschieden“, doch der Reiz des Neuen bleibt, zumal „etwas Neues kennenzulernen, das würde auch mein Leben bereichern“.

Fakt ist aber auch: Die Bosse des FC Bayern zögern, den Mittelfeldspieler über den Sommer hinaus zu binden und im internen Konkurrenzkampf auf seiner Position haben Joshua Kimmich und Aleksandar Pavlovic die Nase vorn. Das letzte Wort ist in der Causa aber freilich noch nicht gesprochen.

Kommt es zum Blitzwechsel?

Sollte sich Goretzka für einen Abschied entscheiden, dann könnte dieser womöglich schon früher kommen, denn bei einem Verkauf im Winter würden die Münchner zumindest noch eine Ablöse einstreichen können. Als Interessent am Mittelfeldmann gilt Sky-Informationen zufolge Atletico Madrid, das einen Ersatz für den kürzlich zu Tottenham Hotspur gewechselten Conor Gallagher sucht. Das Transferfenster ist noch bis zum kommenden Montag, den 2. Februar, geöffnet.

Ob es zu einem Blitzwechsel des Top-Verdieners noch in diesem Winter kommt, bleibt abzuwarten. Trainer Vincent Kompany hielt sich jedenfalls gewohnt bedeckt und verwies eher allgemein darauf, dass „es über jede einzelne Situation Gespräche“ gebe, ergänzte aber auch: „Diese Entscheidungen werden nicht nur von Cheftrainern getroffen.“

„Ich wäre enttäuscht, wenn es bei mir so laufen würde wie bei Thomas Müller.“ (Leon Goretzka in der „Zeit“)

Goretzkas Ansprüche

Für Goretzka ist jedoch klar, dass er nur bei einem Klub spielen möchte, der „Ambitionen hat, einen Plan hat und in dem meine Qualitäten gefragt sind. Vor allem will ich meine Mitspieler mitreißen und eine Mannschaft auf ein anderes Niveau heben. Im Fußball geht es ums Gewinnen, dieses Ziel habe ich die letzten acht Jahre täglich intravenös verabreicht bekommen.“

Gerüchte, wonach er sich selbst dem FC Barcelona angebiedert habe, wies Goretzka wiederum zurück. „Ich habe gelesen, dass ich mich bei Hansi Flick in Barcelona gemeldet haben soll. Das kann ich hier und heute dementieren. Nein, so was ist nicht nötig. Das soll nicht arrogant klingen.“

Zu den nun anstehenden Gesprächen mit den Münchner Machern sagte er auch noch, dass er sich wünsche, dass diese „ehrlich“ und „vertraulich“ verlaufen würden und schob hinterher: „Ich wäre enttäuscht, wenn es bei mir so laufen würde wie bei Thomas Müller.“ Der hatte vor einem Jahr noch von Sportvorstand Max Eberl signalisiert bekommen, dass man sich eine Vertragsverlängerung durchaus vorstellen könnte und er sogar selbst entscheiden dürfe.

Doch dann kam es anders. Ende März wurde bekannt, dass Müller kein neues Vertragsangebot vorgelegt werden würde, woraufhin dieser im Sommer seine Koffer packte und nach Kanada zu den Vancouver Whitecaps zog. Unklar ist jedoch, ob sich Goretzka auf diesen Sachverhalt bezieht. Was der 30-Jährige mit seiner Müller-Aussage genau meint oder ob er jemand bestimmtes damit adressiert, bleibt daher unkonkret.

 Leon Goretzkas Vertrag beim FC Bayern läuft am Saisonende aus. Wie es nun genau weiter geht, ist unklar. Der 30-Jährige gibt zu, dass ihn ein Wechsel ins Ausland reizt, betont aber auch, dass nichts entschieden sei. Von den Bayern erwartet er sich eine „ehrliche“ Kommunikation und hofft, dass es nicht so läuft wie bei Thomas Müller. 

 

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