Gladbach geht mit Mutmacher Mohya in die Abstiegskrimis 

Borussias Offensivjuwel trifft erstmals in der Bundesliga und schnappt sich den nächsten Rekord. Warum der Youngster in den anstehenden Kellerduellen in die Startelf gehört.

Der 17-Jährige mit dem nächsten Rekord

Eugen Polanski hätte Wael Mohya eine feierlichere Torpremiere gewünscht. Dass der erste Bundesligatreffer des Youngsters fast ein wenig unterging bei der Gladbacher 1:4-Niederlage in München, lag am späten Zeitpunkt des Tores und in der Tatsache begründet, dass es sich lediglich um den Ehrentreffer handelte. „Es freut mich sehr für ihn. Das erste Bundesligator bei den Bayern zu erzielen, ist schon etwas Besonderes. Etwas schade für ihn, dass das am Ende ein bisschen untergeht bei so einem Ergebnis“, sagte Polanski nach dem Abpfiff.

Mohya, das Supertalent aus dem Gladbacher Nachwuchs, eilt weiter von Bestmarke zu Bestmarke. Jüngster Pflichtspieldebütant der Borussia, jüngster Profi in einer Gladbacher Bundesliga-Startelf, seit Freitagabend auch jüngster Bundesligatorschütze des Klubs – Mohya bricht die Rekorde. Die Offensiv-Hoffnung traf im Alter von 17 Jahren und 65 Tagen. Marco Villa, der bisherige Rekordhalter aus dem Jahr 1996, war bei seiner Torpremiere 18 Jahre und 50 Tage alt.

Polanski erklärt, warum er Bolin den Vorzug gab

Dass Polanski Mohya in München auf die Bank setzte, obwohl der Teenager eine Woche zuvor gegen Union Berlin (1:0) ein gelungenes Startelfdebüt gefeiert hatte, begründete der VfL-Coach mit taktischen Überlegungen. Er gab Wintereinkauf Hugo Bolin den Vorzug. „Das war heute eine Bauchentscheidung. Uns hat extrem viel Defensivarbeit erwartet, außerdem bringt Hugo auch etwas mehr Erfahrung mit“, erklärte Polanski.

Wie schon bei vorherigen Jokereinsätzen nutzte Mohya dann aber die kurze Spielzeit, um direkt ein Ausrufezeichen zu setzen. Er ist mit seiner Unbekümmertheit und seiner Qualität am Ball stets ein belebendes Element. Auch strahlt er die Torgefährlichkeit aus, die den anderen Kandidaten im offensiven Mittelfeld teilweise komplett abgeht.

Nur zum Vergleich: Ein Kevin Stöger (20 Saisoneinsätze) steht immer noch bei null Saisontoren, auch Florian Neuhaus (15 Einsätze) und der immer wieder verletzte Giovanni Reyna (13 Einsätze) haben noch nicht getroffen. Erst recht nach dem Tor in München sprechen alle Argumente dafür, dass Mohya beim Abstiegskrimi gegen St. Pauli am nächsten Freitag wieder in der Startformation steht. Und auch in den folgenden wegweisenden Kellerduellen in Köln und gegen Heidenheim.

„Der Junge macht einfach Spaß. Im Training und heute wieder. Er zeigt Entwicklungsschritte und hat vergangene Woche gut gespielt. Er tut der Mannschaft gut“, sagte Polanski in München. Die Gladbach-Fans dürfen sich gegen St. Pauli wohl wieder auf einen Mohya von Beginn an freuen.

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