Ginters blutende Nase: „18 Sachen reingesteckt“ – WM-Thematik bleibt 

Matthias Ginter sammelt weiter Argumente in eigener Sache und hat zusammen mit Lucas Höler in Mainz das späte Bundesliga-Sonntagspiel entschieden. In Mitleidenschaft gezogen dabei: die Nase des Verteidigers. Obendrein existieren Sorgen um Johan Manzambi.

Schuster sorgt sich um Manzambi

Die weiterhin aufkochende WM-Diskussion rund um Matthias Ginter wird auch nach seinem Auftritt zum Abschluss dieses 29. Bundesliga-Spieltags nicht abklingen. Schließlich hat sich der Innenverteidiger neben seiner Kernkompetenz (67 Prozent gewonnene Zweikämpfe, 75 gewonnene Kopfballduelle) auch wieder vorn gezeigt.

Und wie schön: Direkt nach der Halbzeitpause hatte Ginter nach einem weiten Einwurf samt Kopfballverlängerung von Philipp Lienhart stark reagiert und den Ball mit einem Hackenpass auf Torschütze Lucas Höler im Gefahrenbereich gehalten. Weil es am Ende des Tages auch noch bei diesem 1:0 geblieben war, avancierte Ginter zusammen mit Höler somit auch zum Spieler der Partie.

Höler spricht sich für Ginter als WM-Fahrer aus

Damit wuchs sein Konto – nochmals: Ginter ist Innenverteidiger – auf inzwischen elf Scorerpunkte an. Zwei Tore und deren fünf Assists in 28 Bundesliga-Einsätzen verbinden sich hier mit zwei Treffern sowie zwei Vorlagen in elf Auftritten in der Europa League, zuletzt eben sein Tor zum finalen 3:0 im Viertelfinalhinspiel gegen Celta Vigo.

  • Endstation Ginter: Führt der Weg auch aus der WM-Sackgasse?

Zwangsläufig kam so auch wieder die anstehende WM im Sommer zur Sprache. Während der zuletzt von Bundestrainer Julian Nagelsmann nicht nominierte Abwehrmann diesbezüglich nichts los wurde, sprang ihm Matchwinner Höler zur Seite und meinte gegenüber DAZN klar: „Was er in den letzten Wochen spielt, ist schon extrem gut. Das muss man schon sagen. Er ist vielleicht der beste Innenverteidiger mit der Quote – er schießt extrem viele Tore für uns, assistiert auch extrem viel. Das sagt schon alles.“

Sein Appell deswegen: „Natürlich haben wir in Deutschland viele gute andere Verteidiger. Aber wenn jemand so in Topform ist, dann sollte man es sich schon genau überlegen.“

Drei Behandlungspausen wegen Ginters Nase

In anderer Sache hatte Ginter an diesem Abend übrigens auch noch im Fokus gestanden. Nach einem ungünstigen Ellenbogentreffer von Gegenspieler Sheraldo Becker (Minute 19) samt blutender Nase war die Blutung vom medizinischen Personal trotz dreier Behandlungspausen sowie der Halbzeitpause nie gestillt worden.

Eine genaue Untersuchung dürfte folgen. Der WM-Fahrer von 2014 äußerte auf jeden Fall direkt den Wunsch, keine akute Verletzung davongetragen zu haben: „Ich hoffe, es ist nicht allzu schlimm. Wenn es nur so aussieht, wie es aussieht, und nichts gebrochen ist, dann ist alles ok. Wir haben auf jeden Fall alles versucht – mit Eis, mit Zukleben, mit 18 Sachen reinstopfen. Ich hoffe, dass es einfach mal aufhört (zu bluten; Anm. d. Red.) und es nix Größeres ist.“

„Ich hoffe, dass wir den Sieg nicht teuer bezahlt haben.“ (Julian Schuster über den spät verletzten Johan Manzambi)

Gleiches gilt auch für Johan Manzambi, der kurz vor Spielschluss einen unschönen Treffer von Gegenspieler Anthony Caci abbekommen hatte und mit schmerzverzerrtem Gesicht am Boden liegen geblieben war – Behandlung und anschließender Tapeverband inklusive. Sein Trainer Julian Schuster konnte in Sachen Schweregrad der Verletzung noch nichts Genaues sagen – nur so viel: „Er hat einen Schlag gegen das Knie bekommen. Schlag ist auf jeden Fall erst einmal besser, als sich das Knie verdreht zu haben. Aber er bleibt unten mit dem Sprunggelenk hängen – und da hoffe ich, dass wir den Sieg nicht teuer bezahlt haben.“

 Matthias Ginter sammelt weiter Argumente in eigener Sache und hat zusammen mit Lucas Höler in Mainz das späte Bundesliga-Sonntagspiel entschieden. In Mitleidenschaft gezogen dabei: die Nase des Verteidigers. Obendrein existieren Sorgen um Johan Manzambi. 

 

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