Ginter: „Punkte aufholen und Stück für Stück nach oben schieben“ 

Nach dem torlosen Unentschieden in der Europa League bei Viktoria Pilsen rechnet der SC Freiburg im Bundesliga-Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten Mainz mit einer ähnlichen Kraft- und Geduldsprobe.

Freiburg sieht sich durch Pilsen gut auf Mainz vorbereitet

Noch am späten Donnerstagabend ging es für die Freiburger von Tschechien zurück nach Hause und nach einer kurzen Nacht für einige zumindest kurz wieder auf den Trainingsplatz. „Wir haben da schon eine gewisse Routine, die Jungs kennen die Abläufe“, sagte Trainer Julian Schuster. Und es werde bei jedem Spieler individuell geschaut, wer wieviel belastet wird bis zum Heimspiel gegen den FSV Mainz 05 (Sonntag, 19.30 Uhr). „Es hat Kraft gekostet, man hat es den Jungs angemerkt“, so der SC-Coach. „Sie haben investiert, es war hart. Vor allem, wenn das Spiel so offen ist, musst du Meter machen. Die haben sie gemacht – aber das kostet natürlich auch Körner.“

Die nicht mit nach Pilsen gereisten Jordy Makengo, Max Rosenfelder und Eren Dinkci, die muskulär leicht angeschlagen waren, könnten zuhause wieder dabei sein. Ohnehin rotiert der Sport-Club zwischen den verschiedenen Wettbewerben im Normalfall auf einigen Positionen. So haben es auch die Mainzer gemacht, wie Schuster beobachtet hat. Dass der FSV zum ersten Mal in der Conference League verloren hat (0:1 bei Universitatea Craiova), in der Liga strauchelt und auf wichtige Spieler gesperrt oder verletzt verzichten muss, will der SC-Coach nicht als Vorteil sehen: „Das hat uns noch nie geholfen.“

Die Partie in Pilsen sei aber für sein Team „die perfekte Vorbereitung“ auf das körperliche Spiel des FSV gewesen. „Und wenn du dann solche Spiele gewinnen möchtest, bedarf es natürlich der offensiven Momente“, so Schuster, „und je mehr du davon hast, steigert das die Wahrscheinlichkeit, dass du dann Tore erzielst.“ In Tschechien waren es letztlich zu wenige.

Trotzdem konnten die Freiburger mit dem Auswärtspunkt letztlich zufrieden sein, denn sie sind weiter auf einem guten Weg, sich für die K.-o.-Runde zu qualifizieren. In der Bundesliga sind sie mit der Ausbeute und dem Mittelfeldplatz hingegen nicht ganz so zufrieden. „Wir wollen die Punkte weiter aufholen, die wir in den letzten Wochen vor München aufgeholt haben, uns Stück für Stück wieder nach oben schieben“, sagte Verteidiger Matthias Ginter.

Auch aus dem 2:6 beim FC Bayern hat der Sport-Club seine Lehren gezogen, allerdings werde das Spiel gegen Mainz wohl eher dem in Pilsen ähneln, vermutet Ginter, mit „vielen langen Bällen, vielen Zweikämpfen“. Am Donnerstag habe sich die Mannschaft eigentlich „noch einen Ticken mehr den Ball am Boden gewünscht“. Wichtig sei jedoch gewesen, ohne Gegentor zu bleiben. Jetzt erwartet er gegen Mainz „wieder ein Kampfspiel“, denn es sei gegen die Nullfünfer „nie einfach, unabhängig von ihrer Situation, da muss man gerade defensiv hellwach sein, sie spielen normalerweise mit viel Power“. Wie sein Trainer betont er, dass es „wichtig ist, trotzdem das eigene Spiel durchzubringen“.

Geduld gefragt

In Pilsen hätten da laut Schuster bei manchen Pässen nur Zentimeter gefehlt, um am Gegner vorbeizukommen, und vor dem Tor wurden teilweise falsche Entscheidungen getroffen. „Geduld wird wieder gefragt sein, das kennen wir aus den Spielen gegen Mainz“, sagte er. „Gut ist, dass wir gegen einen Gegner spielen, der am Donnerstagabend auch investieren musste.“ Beim 0:0 im letzten Heimspiel gegen Mainz vor gut einem Jahr blieb der SC erstmals zuhause gegen den FSV torlos. Und sechs der jüngsten acht Duelle endeten ebenfalls unentschieden. Zuletzt verloren die Freiburger gegen die Rheinhessen im März 2021 vor Geisterkulisse mit 0:1 in Mainz.

 Nach dem torlosen Unentschieden in der Europa League bei Viktoria Pilsen rechnet der SC Freiburg im Bundesliga-Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten Mainz mit einer ähnlichen Kraft- und Geduldsprobe. 

 

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