Während dem SC Freiburg in der Defensive nicht mehr viel Spielraum beim Personal bleibt, sind die Optionen in der Offensive vielfältig. Weitere Ausfälle in der Abwehr wären kaum noch zu kompensieren.
Personalsituation beim Sport-Club
Im Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach muss Freiburgs Trainer Julian Schuster am Sonntag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker) mit einer dünnen Personaldecke in der Defensive auskommen. Während Max Rosenfelder nach seiner beim 0:3 in Hoffenheim erlittenen Muskelverletzung mehrere Wochen fehlen wird, muss der Sport-Club weiter auf die Rückkehr zweier etablierter Abwehrkräfte warten.
Philipp Lienhart, der wegen einer Bauchmuskelverletzung seit Anfang Januar fehlt, und Lukas Kübler sind bis zu diesem Mittwoch weiterhin nicht zurück im Mannschaftstraining. Bei Kübler sind nicht allein die Ende Januar aufgetretenen Knieprobleme ausschlaggebend, wie Schuster vergangene Woche erklärte: „Kübi ist weiter im individuellen Bereich unterwegs. Er war ein paar Tage krank und das hat seine Rückkehr etwas verzögert.“
Zwei Optionen, dann wird es eng
Die Abwehrreihe stellt sich gegen die Borussia damit weitgehend von selbst auf. Neben Matthias Ginter und Bruno Ogbus im Zentrum dürfte Philipp Treu rechts verteidigen, Christian Günter links. Zwei Optionen bleiben damit auf der Bank: Routinier Anthony Jung fürs Zentrum sowie der polyvalente Jordi Makengo, in erster Linie für die linke Seite. Weitere Ausfälle wären dementsprechend nur noch schwer zu kompensieren. Schuster müsste entweder einen der defensiven Mittelfeldspieler zurückziehen oder gar den bundesligaunerfahrenenen Karl Steinmann (20) aus der 2. Mannschaft bringen, der zuletzt mehrfach Teil des Spieltagskader war.
In der Offensive dürfen Schuster und sein Trainerteam hingegen fleißig an der besten Aufstellung tüfteln und müssen dabei einzig die Rotsperre Johan Manzambis beachten, der auch kommende Woche bei Eintracht Frankfurt ein drittes und letztes Mal zum Zuschauen verdammt ist. Yuito Suzuki hat damit beste Karten, die Position als hängende Spitze hinter Lucas Höler oder Igor Matanovic im offensiven Mittelfeld zu übernehmen. Auf den Außenbahnen dürften aus dem Quartett Vincenzo Grifo, Derry Scherhant, Niklas Beste und Cyriaque Irié zwei Spieler zum Zug kommen.
Während dem SC Freiburg in der Defensive nicht mehr viel Spielraum beim Personal bleibt, sind die Optionen in der Offensive vielfältig. Weitere Ausfälle in der Abwehr wären kaum noch zu kompensieren.
