„Ganz, ganz bitter“: St. Pauli monatelang ohne Jones 

Das Pokalaus vom Dienstag hat für den FC St. Pauli auch schwerwiegende personelle Konsequenzen. Ricky-Jade Jones wird den Kiezkickern lange fehlen.

Kaum Hoffnung bei Wahl

Erst vor Kurzem hatte Ricky-Jade Jones im Stadtderby gegen den HSV (0:0) den Sprint-Rekord in der laufenden Bundesligasaison aufgestellt. Nun muss der FC St. Pauli allerdings „mehrere Monate“ auf den pfeilschnellen Angreifer verzichten, der in dieser Spielzeit bislang zwei Tore erzielen konnte.

Bei einem Schussversuch im Pokal-Viertelfinale in Leverkusen (0:3) war Jones mit dem linken Sprunggelenk unglücklich weggeknickt und mit schmerzverzerrtem Gesicht zu Boden gegangen, ehe er in der 80. Minute für Taichi Hara ausgewechselt wurde. Wie sich im Zuge einer MRT-Untersuchung am Donnerstag herausstellte, hatte sich der Engländer in dieser vermeintlich unscheinbaren Situation eine Ruptur des Syndesmosebands am linken Sprunggelenk zugezogen.

Auch der Cheftrainer hatte zum Zeitpunkt des Unglücks nicht damit gerechnet, „dass dann so ein großer Vorfall daraus wird. Das ist schon hart und trifft uns auch ganz, ganz bitter, weil ich glaube, dass er mit seiner Schnelligkeit auch Akzente gesetzt und es wirklich gut gemacht hat“, so Blessin über den langzeitverletzten Stürmer.

„Stille Hoffnung“ auf Smith-Einsatz

Nachdem die Personalie Jones abgehakt war, ging der Kiezkicker-Coach auf der Pressekonferenz am Donnerstag „weiter auf der Liste“. So bestehe bei Hauke Wahl „zwar immer die Hoffnung“ auf einen Einsatz, „aber sie schwindet wirklich mit jedem Tag“. Den Innenverteidiger, der „wahrscheinlich“ auch im Heimspiel gegen den VfB Stuttgart (Samstag, 15.30 Uhr) fehlen wird, bremste schon unter der Woche eine Innenbandzerrung.

Zumindest im Falle von Eric Smith verspürt Blessin derweil „eine stille Hoffnung“, dass dessen Fersenprobleme bis Samstag überstanden sein werden. Der Schwede, der das Team in einem Großteil der Spiele gar als Kapitän aufs Feld führte, könnte der Defensive in Abwesenheit von Wahl demnach wieder zu etwas mehr Stabilität verhelfen.

„Wenn ich diese Positivität nicht bringe, wer soll sie denn haben?“ (Alexander Blessin)

Im Gegensatz zu St. Pauli hat der VfB sein Pokalspiel jüngst erfolgreich bestritten – dank zweier später Tore stand am Ende ein 3:0-Erfolg über Zweitligist Holstein Kiel. Über die „große Qualität“ des Gegners ist sich Blessin bewusst, trotz aller Widrigkeiten bleibt er jedoch positiv: „Bei mir ist das Glas grundsätzlich halb voll. Ich bin kein Miesepeter, der dann herumstänkert und schlechte Laune verbreitet.“ Es gehe vielmehr darum, „das Positive zu sehen – und wenn ich diese Positivität nicht bringe, wer soll sie denn haben?“

Als „Kollektiv“ möchte der Tabellen-17. die kommenden Wochen angehen, im Rahmen derer es zu „14 Endspielen“ kommen wird. Nach drei Punkten aus den letzten sechs Partien müsse man die Leistungen nun endlich „in Punkte ummünzen. Am Samstag wollen wir damit anfangen“ – voraussichtlich mit Smith und ohne Wahl sowie Jones.

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