Fritz spricht Steffen Job-Garantie aus: „Sehe, wie Horst arbeitet“ 

Werder Bremen wartet seit Anfang November auf einen Sieg. Dennoch schloss Clemens Fritz eine Trennung von Trainer Horst Steffen aus – zumindest bis Samstag.

Trotz neun siegloser Spiele

Die Pfiffe im Weserstadion waren am Dienstagabend nach dem 0:2 gegen Hoffenheim, der neunten sieglosen Partie in Folge, nicht zu überhören. Doch obwohl es extern brodelt, bleiben die Verantwortlichen ruhig. „Uns ist bewusst, in welcher Situation wir sind. Trotz alledem bleiben wir intern ruhig“, so Geschäftsführer Fußball Clemens Fritz.

Dementsprechend lässt er sich auch nicht von der lauten Kritik leiten, sondern vertraut auf den eingeschlagenen Weg. Auf die Frage, ob Trainer Horst Steffen auch am Samstag gegen Gladbach auf der Bremer Bank Platz nehmen werde, antwortete er mit einem entschlossenen „Ja“. Seine Begründung für die Entscheidung lieferte er auch gleich mit. „Ich sehe, wie Horst und sein Trainerteam Tag für Tag intensiv arbeiten, wie sie immer wieder Lösungen an die Hand geben. Und das ist das Entscheidende“, erklärte der 45-Jährige.

Die Rückendeckung spürt augenscheinlich auch der Coach selbst, der keine „Angst“ habe. Statt der Furcht vor einer Entlassung dominierte eine Zukunftsvision in seinem Kopf. „Diese Idee, dass wir irgendwann dastehen und sagen: ‚Guck mal, was war das für eine Anfangsphase, die war echt schwierig und die haben wir gemeinsam überstanden und ein gutes Ergebnis für Werder rausgeholt.‘ Das ist das Ziel, was ich habe“, erläuterte Steffen.

Werder blieb in fünf der vergangenen sechs Spiele torlos

Damit diese eintritt, muss er mit seinen Spielern vor allem an der offensiven Durchschlagskraft arbeiten. Gegen Hoffenheim blieb Werder zum fünften Mal in den vergangenen sechs Spielen torlos – und das trotz mehr als 40-minütiger Überzahl, die Nachspielzeit mit eingerechnet. Die Werderaner spielten verunsichert, zu hektisch und streuten zahllose leichte Abspielfehler ein, sodass sie sich nur wenige klare Torchancen erspielen konnten.

„Das ist ein Duell, wo wir sagen können, jetzt kommt ein Gegner, der auf Augenhöhe ist.“ (Horst Steffen)

Aus der Sicht von Fritz resultierte die Verunsicherung jedoch auch aus dem Gegentor zum 0:2, das nur zwei Minuten nach der Roten Karte von Wouter Burger fiel. „Das darf nicht passieren“, so der Geschäftsführer Sport. Dies habe seiner Mannschaft „so ein bisschen den Boden unter den Füßen weggerissen“.

Lange Zeit die Spieler aufzurichten, bleibt nun nicht. Direkt am Samstag steht in Anbetracht der zwei danach folgenden Partien gegen Freiburg und den FC Bayern ein wichtiges Spiel an. „Das ist ein Duell, wo wir sagen können, jetzt kommt ein Gegner, der auf Augenhöhe ist und nicht aus der Spitzengruppe kommt und da die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass wir punkten“, erklärte Steffen. Damit er nicht erneut Fragen zu seiner Zukunft beantworten muss, sollte ihm dort die Trendwende gelingen.

 Werder Bremen wartet seit Anfang November auf einen Sieg. Dennoch schloss Clemens Fritz eine Trennung von Trainer Horst Steffen aus – zumindest bis Samstag. 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Wettanbieter
Wyns

JAHRESUMSATZ: 1.000.000€
BESITZER: Liernin Enterprises LTD
LIZENZ: Komoren (Anjouan)

Betista

JAHRESUMSATZ: 1.000.000€
BESITZER: Liernin Enterprises LTD
LIZENZ: Komoren (Anjouan)

Vegasino

JAHRESUMSATZ: 1.000.000€
BESITZER: Liernin Enterprises LTD
LIZENZ: Komoren (Anjouan)

RichRoyal

JAHRESUMSATZ: 1.000.000€
LIZENZ: Costa Rica

WinRolla

JAHRESUMSATZ: 1.000.000€
LIZENZ: Anjouan