Am Freitag hat die DFL die zeitgenauen Ansetzungen der Bundesliga-Spieltage 31 bis 34 bekanntgegeben. Ein Blick auf die Anstoßzeiten der Klubs bis jetzt und bis zum Saisonende zeigt dabei überraschende Unterschiede.
Wer wie oft wann spielte
Nachdem die DFL am Freitag die Spieltage 31 bis 34 zeitgenau terminiert hat, steht nun der Spielplan für die restlichen sieben Saisonspiele fest. Ein Blick auf die bisherigen Anstoßzeiten eines jeden Klubs fördert interessante Zahlen zutage.
So ist Borussia Mönchengladbach der König des Freitagabends. Die Fohlenelf eröffnete bislang sechsmal einen Spieltag. Bis zum Saisonende ist das Team vom Niederrhein nun aber gar nicht mehr um 20.30 Uhr gefordert. Dieses Schicksal kennt der SC Freiburg nur zu gut. Die Breisgauer waren noch nie am Freitag gefordert und das bleibt bis zum 34. Spieltag auch so.
Bayern und Dortmund bei den Topspielen vorne
Der 1. FC Heidenheim dominiert bei den Teilnahmen an der Konferenz am Samstagnachmittag. 21-mal liefen die Blau-Schwarzen bislang um 15.30 Uhr auf. Am Saisonende werden es sogar 26 Partien sein – Ligahöchstwert. In den verbleibenden sieben Spielen haben Bayer Leverkusen und der FC Augsburg mit je sechs Spielen um 15.30 Uhr die Nase vorne.
Die meisten Topspiele am Samstagabend durfte bislang Borussia Dortmund bestreiten (neun), dicht gefolgt von Bayern München mit acht. Allerdings hat der FCB noch zwei weitere vor der Brust (bei St. Pauli und in Wolfsburg) und der BVB mit dem Duell gegen den VfB Stuttgart nur noch eins. Leistungsgerecht teilen sich die beiden Spitzenteams mit jeweils zehn Spielen um 18.30 Uhr am Ende also den ersten Platz bei den Topspiel-Teilnahmen.
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Den Teams aus Heidenheim, Mainz, Freiburg und Bremen wird derweil keine Teilnahme an einer Partie um 18.30 Uhr zuteil. Stand jetzt war das auch der TSG Hoffenheim und dem VfL Wolfsburg nicht vergönnt. Mit Spielen in Hamburg (31.Spieltag) und gegen Bayern (33. Spieltag) können die beiden Teams ihre Statistik in dieser Hinsicht aber noch etwas aufhübschen.
Am Sonntag dominieren Freiburg, Stuttgart und Mainz
Den Sonntag prägen die Mannschaften, die unter der Woche immer donnerstags in der Europa League und der Conference League gefordert sind und waren. Mit insgesamt neun Teilnahmen am 15.30-Uhr-Spiel hat Freiburg die Nase vorne, während Bayern nie um diese Zeit im Einsatz ist. Sechsmal standen die Breisgauer zudem insgesamt 17.30 Uhr auf dem Rasen – Spitzenwert.
Bei den Spielen, die um 19.30 Uhr beginnen, liegt Stuttgart aktuell mit vier Spielen vorne. Da die Schwaben um diese Zeit in den verbleibenden Saisonspielen jedoch gar nicht mehr gefordert sind, belegen Freiburg und Mainz mit dann fünf Teilnahmen die Spitzenplätze am Saisonende. Bedingt durch den Einzug ins Conference-League-Viertelfinale sind die 05er in den verbleibenden sieben Spielen gleich dreimal zur spätesten Anstoßzeit der Bundesliga im Einsatz.
Schalke in der 2. Liga mit den meisten Topspielen
Auch die Termine der 2. Bundesliga für die restliche Saison hat die DFL am Freitag festgelegt. Durch zwei Topspiele am Samstagabend an den letzten Spieltagen (gegen Fortuna Düsseldorf und in Nürnberg) darf sich der FC Schalke 04 über die meisten Partien um 20.30 Uhr freuen (acht).
Zwischen den Extremen bewegen sich unterdessen der SC Paderborn und der VfL Bochum. Während die Ostwestfalen bislang 14-mal ab 13 Uhr am Samstagmittag um Punkte kämpften, sind sie im Saisonendspurt gar nicht mehr um diese Zeit gefordert. Der VfL wiederum geht in den letzten Spieltagen nach sieben Teilnahmen gänzlich ohne Topspiel aus.
Am Freitag hat die DFL die zeitgenauen Ansetzungen der Bundesliga-Spieltage 31 bis 34 bekanntgegeben. Ein Blick auf die Anstoßzeiten der Klubs bis jetzt und bis zum Saisonende zeigt dabei überraschende Unterschiede.
