Fischers Freude über „außergewöhnlichen“ Becker-Transfer 

Bei Mainz-Trainer Urs Fischer ist die Freude über das Wiedersehen mit Winter-Neuzugang Sheraldo Becker groß. Lässt der Schweizer seinen Schützling gegen Augsburg direkt von der Leine?

Startet der Mainzer Neuzugang gegen Augsburg?

Wiedersehen macht bekanntlich Freude. Ein gutes Beispiel ist Mainz-Trainer Urs Fischer, dem die Begeisterung über den Last-Minute-Transfer von seinem Ex-Schützling Sheraldo Becker allein schon im Gesicht abzulesen war. Am Freitag auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Augsburg (Samstag, 15.30 Uhr, LIVE! bei kicker) fasste Fischer seine Freude auch noch in Worte. „Es ist schon eher außergewöhnlich, dass man einen Spieler von seinem Format so kurzfristig auf den letzten Drücker verpflichten kann“, sagte Fischer – und schickte ein Lob an die Verantwortlichen: „Da muss man unserer Transferkommission ein Kränzchen widmen, dass sie das so hinbekommen haben.“

Händeringend suchte der FSV auf den letzten Drücker einen Ersatz für den schwer verletzten Benedict Hollerbach, die Zeit wurde knapp. „Zehn Minuten vor dem Ende war es dann fest“, gab Fischer einen Einblick. Neben Becker habe es zwar auch noch „andere Namen“ gegeben, „wir hatten Möglichkeiten. Ich habe Sheraldo aber im Vorteil gesehen, weil ich ihn einfach kenne. Und was auch wichtig ist, dass der Spieler die Bundesliga kennt.“ Becker wurde ohne Gebühr von CA Osasuna ausgeliehen. Bei einer gewissen Zahl von Einsätzen greift dann eine Kaufpflicht, die mit 500.000 Euro dotiert ist

Dass Becker, den Fischer aus gemeinsamen Jahren bei Union Berlin kennt, in Spanien zuletzt nicht mehr gefragt war (neun Kurzeinsätze für Osasuna, kein Tor), ist für den Schweizer kein Problem. „Ich hoffe, dass er es abschütteln kann“, so Fischer, der direkt im Anschluss von Beckers Qualitäten schwärmte. „Er hat eine wahnsinnige Geschwindigkeit, er sucht den direkten Weg zum Tor, bereitet auch Tore vor“, sagte Fischer, der sich vom 30-Jährigen „einiges erhofft“.

Sieb fehlt, Hanche-Olsen und Veratschnig zurück

Ob Becker nun auch direkt in der Startelf stehen wird, bleibt abzuwarten. Zumal die Konkurrenz in der Offensive um die beiden weiteren Winter-Neuzugänge Phillip Tietz und Silas zuletzt stark performt hat. Das kommende Duell ist für Tietz ob seiner Vergangenheit in Augsburg selbstredend etwas Besonderes, der Angreifer dürfte noch ein paar Prozent mehr motiviert sein als ohnehin schon. Und Silas komme laut Fischer immer besser in Fahrt, beim 2:1 in Leipzig erzielte er als Joker seinen ersten Treffer für den FSV. Gut möglich also, dass sich Becker zunächst mit einem Bankplatz zufriedengeben muss. Ein Luxusproblem für Fischer, den es natürlich freut, wenn man im Spiel „Tempo für Tempo bringen kann.“

In Armindo Sieb bricht Fischer eine Offensiv-Option weg, der Angreifer ist nach einem Infekt keine Option. Anders die beiden wieder ins Training eingestiegenen Verteidiger Andreas Hanche-Olsen und Nikolas Veratschnig. „Das könnte für den Kader reichen“, verriet Fischer.

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