Fischer: „Ich muss das Nostalgische ausblenden“ 

Die nächste Verletzung und eine spezielle Rückkehr: Für die Mainzer und ihren Coach startet 2026 höchst herausfordernd.

Mainz-Coach bangt vor seiner Rückkehr um Hanche-Olsen

Neues Pflichtspieljahr, neue Personalsorgen für Schlusslicht Mainz 05: Vor der Partie bei Union Berlin am Samstagnachmittag müssen die Rheinhessen nun auch noch um Andreas Hanche-Olsen bangen. Der Innenverteidiger erlitt im Training eine Muskelverletzung, über deren Schwere ein MRT zeitnah Aufschluss geben soll. Hanche-Olsens Einsatz beim Restart in zwei Tagen ist somit extrem unwahrscheinlich, schlimmstenfalls droht eine längere Pause.

Wie bereits vor Weihnachten fallen auch Keeper Robin Zentner, Schienenspieler Philipp Mwene und Verteidiger Maxim Leitsch weiter aus. Das Trio, erklärt Trainer Urs Fischer, sei allerdings „auf einem wirklich guten Weg“, eventuell bereits kommende Woche ein Teileinstieg ins Teamtraining möglich. Allerdings: Bei den richtungsweisenden Auftaktduellen in Berlin und am darauffolgenden Dienstag in der heimischen MEWA-Arena gegen Heidenheim spielen diese Akteure eben noch keine Rolle. Genau wie Anthony Caci (Reha) und aller Voraussicht nach auch Offensiv-Neuzugang Silas, der fürs Wochenende wegen eines grippalen Infekts definitiv passen muss.

Hoffnungsträger Tietz soll gleich in der Startelf stehen

Immerhin: In Person von Mittelstürmer Phillip Tietz hat Fischer einen ausgesprochenen Hoffnungsträger neu an Bord: „Er hat sich wirklich sehr gut und schnell integriert“, bestätigt der Coach, „und trägt seinen Teil dazu bei, indem er sehr kommunikativ und zugänglich ist. Auch auf dem Platz sieht es wirklich gut aus, Phillip findet sich schon zurecht, wenn’s um die Prinzipien geht. Er ist am Samstag ein möglicher Kandidat für die Startaufstellung.“ Was seine aktuellen Schützlinge bei seinem Ex-Klub erwartet, skizziert der Fußballlehrer so: „Eine Mannschaft mit klarer Struktur, sehr organisiert, sehr solidarisch, stark im Umschalten und bei Standards. Wir sollten nicht so viele Eckbälle und Freistöße rund um den Strafraum zulassen.“

Neben seinem Team hat Fischer bei seiner ersten Rückkehr an die Alte Försterei indes gewissermaßen auch sich selbst zu coachen: „Wenn man fünfeinhalb Jahre irgendwo in der Verantwortung war, ist es klar, dass eine gegenseitige Wertschätzung entstanden ist, auch mit den Fans. Die war immer authentisch, nicht gespielt. Logisch berührt einen das bei einer solchen Rückkehr. Aber ich muss das Nostalgische ausblenden, mich voll auf die 90 oder 95 Minuten fokussieren. Das muss ich einfach hinbekommen.“ Der Klassenerhalt wäre schließlich die Voraussetzung, um wie bei Union dereinst auch in Mainz Kultstatus zu genießen.

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