Dank zweier verwandter Unternehmer hat Werder Bremen weitere Klubanteile an das Regionale Bündnis verkauft – und freut sich über ein „starkes Zeichen in herausfordernden Zeiten“.
Weitere Anteile verkauft
Der SV Werder Bremen darf sich über eine Finanzspritze freuen. Das Regionale Bündnis aus Bremer Unternehmern, das seit 2024 Anteile an der ausgegliederten Profiabteilung hält, weitet sein Engagement von 18 auf 19,39 Prozent aus. Neu im Kreis der Partner sind die Unternehmer Klaus und Marcus Wittrock.
„Dieses Engagement ist gerade in dieser für den Verein herausfordernden Zeit ein starkes Zeichen und ein Vertrauensbeweis in die handelnden Personen“, findet Dr. Hubertus Hess-Grunewald, Präsident des SV Werder und Aufsichtsratschef der Kapitalgesellschaft. „Die Geschäftsführung hat damit auch die Vorgabe des Hauptgesellschafters umgesetzt, weitere strategische Partner für Werder Bremen zu finden.“
Über den finanziellen Rahmen machen die Bremer in ihrer Klubmitteilung vom Dienstag keine Angaben, im Raum stehen vier Millionen Euro. „Wichtig sind die regionale Verwurzelung, ein Engagement aus Leidenschaft und ein klares Verständnis dafür, dass es außer den zwei Mandaten im Aufsichtsrat kein Mitspracherecht, keine Rendite und auch keinen Einfluss auf das operative Geschäft gibt“, betont Geschäftsführer Klaus Filbry auf dem Portal Deichstube. „Die Identität, die Kultur und die Werte des Vereins sind unantastbar.“
„Seit Kindheitstagen sind wir Fans von Werder Bremen“
Jens Christophers, Sprecher des Regionalen Bündnisses, spricht von „sehr positiven Gesprächen“ mit Klaus und Marcus Wittrock – Vater und Sohn der Wittrock-Gruppe, die europaweiter Vermieter im Mobilkran-, Arbeitsbühnen- und Staplersegment ist und Schwertransporte und Schwermontagen ausführt. Das Unternehmen wurde 1970 in Bremen-Huckelriede gegründet.
„Seit Kindheitstagen sind wir Fans von Werder Bremen, haben Meisterschaften, Pokalsiege und Wunder von der Weser, aber auch Relegation und Abstieg miterlebt“, lässt sich das Duo vom SVW zitieren. „Auch uns freut es sehr, mit dem Verein eine neue Form der Verbundenheit einzugehen und Teil des Regionalen Bündnisses werden zu dürfen.“
Dank zweier verwandter Unternehmer hat Werder Bremen weitere Klubanteile an das Regionale Bündnis verkauft – und freut sich über ein „starkes Zeichen in herausfordernden Zeiten“.
