Entspannt aus der Krise? Rieras Plan wartet auf die Umsetzung 

Die Rückkehr Jonathan Burkardts verzögert sich um eine Woche, Arthur Theate ist mindestens sechs Wochen raus. Albert Rieras Heimpremiere als Trainer von Eintracht Frankfurt soll gegen Borussia Mönchengladbach dennoch die Wende bringen.

Burkardt-Comeback verschoben

Den Abend vor seinem ersten Heimspiel als Trainer von Eintracht Frankfurt verbringt Albert Riera offenbar nicht mit dem Tüfteln über die letzten Details in seiner Trainerkabine. Zumindest gab er sich auf der Pressekonferenz am Freitagnachmittag höchst entspannt angesichts der Situation, dass die Mannschaft keines der letzten neun und nur eines der letzten 14 Spiele gewonnen hat.

„Ich fühle mich frei. Ich habe den Spielern alle Informationen gegeben und ihnen den gesamten Spielplan vorgestellt. Jetzt liegt es an ihnen, ihre Qualität unter Beweis zu stellen“, betonte der 43-Jährige, der die Negativserie als Hypothek von seinen Vorgängern übernahm. Ob er dennoch einen gewissen Druck spüre? „Nein, überhaupt nicht. Weil ich mich nur auf die Lösung konzentriere, die ich den Spielern geben muss. Ich denke nicht darüber nach, ob etwas passieren wird und was wir dann tun würden …“

So viele Gegentore wie in der Vorsaison

Es hat nicht viel gefehlt und der Spanier hätte schon bei seinem Debüt bei Union Berlin (1:1) die lang ersehnten drei Punkte eingefahren. Auch wenn das Offensivspiel in Berlin-Köpenick bedenklich stotterte, dürften die Fortschritte in der Defensive für Erste wichtiger gewesen sein. Das eine Gegentor, das 46. in der Bundesliga, stellte den Wert der gesamten Vorsaison ein, war aber dennoch ein klarer Fortschritt im Vergleich zu den drei Gegentreffern, die es in jedem der sechs Ligaspiele im Jahr 2026 zuvor setzte.

„Die Spieler wissen genau, was sie in der Defensive zu tun haben“, erklärte Riera. „Vor allem im Strafraum legen wir großen Wert auf Flanken, auf Blocks, auf den Kontakt zum Spieler. Wir stehen nicht nur in der Zone und beobachten die Gegner. Ich bin jemand, der verlangt, dass wir im Strafraum Verantwortung übernehmen und sehr nah am Gegner sind.“

Mehr Kontrolle und Dominanz will Riera ins Eintracht-Spiel bringen: „Wenn wir den Ball verlieren, müssen wir sofort wissen, was wir zu tun haben.“ Das Hinspiel gegen Gladbach brachte zwar mit dem spektakulären 6:4 drei Punkte ein, kann angesichts der Ziele in der Defensive aber nicht als Vorbild dienen. „Hoffentlich gibt es nicht wieder so ein Spiel, sonst bekomme ich ganz schnell graue Haare“, meinte Riera lachend.

Theate fehlt rund sechs Wochen

Arthur Theate muss sich erst mal gedulden, ehe der 25-Jährige die neuen Pläne umsetzen darf. Wenige Minuten vor Beginn der Pressekonferenz am Freitagnachmittag humpelte der Innenverteidiger auf Krücken gestützt aus dem Frankfurter Proficamp zu einem Auto mit belgischem Kennzeichen – Richtung Beifahrersitz selbstverständlich. Eine im Grunde ja gute Nachricht, denn direkt nach der Trainingseinheit am Mittwoch befürchtete man in Frankfurt, dass das Knie des belgischen Nationalspielers noch in dieser Woche auf dem OP-Tisch liegen wird.

„Wir hatten Angst, es könnte das Kreuzband sein, aber es ist nur der Meniskus. Er wird etwa sechs Wochen ausfallen, also rechnen wir mehr oder weniger damit, dass er nach der nächsten Länderspielpause zurück sein wird“, informierte Riera, der noch einen Einblick in den Moment nach der Trainingsverletzung gab. Mit Tränen in den Augen sei Theate zu ihm gekommen. „Er sagte zu mir: Coach, ich habe in den letzten zwei, drei Tagen gedacht, dass ich mit dir wieder der Innenverteidiger werden kann, der ich sein will.“

Diesen Weg zurück zu alter Stärke kann Theate frühestens Ende März fortsetzen. Gute Karten scheint er beim neuen Coach aber trotz der bisher persönlich sehr durchwachsenen Saison zu haben. Riera berichtete weiter von der Konversation mit Theate auf dem Rasen: „Du hast gesagt, dass du mich brauchst, um ein guter Spieler zu sein. Ich brauche dich, weil du fantastische Eigenschaften hast, die ich als Innenverteidiger für mein Spiel brauche.“

Chaibis Einsatz fraglich

Vor allem braucht die Eintracht neben einer stabileren Defensive auch wieder die gewohnte Durchschlagskraft in der Offensive, wo die Verletzungen von Jonathan Burkardt, Can Uzun und Younes Ebnoutalib, deshalb so ins Gewicht fallen, weil aus dem Mittelfeldzentrum bis auf wenige Ausnahmen keinerlei Torgefahr kommt.

Das ursprünglich für dieses Wochenende geplante Comeback Burkardts musste um eine Woche verschoben werden. „Jonny war eigentlich schon nah dran, musste aber aufgrund einer leichten Erkrankung kürzertreten und wird uns noch nicht zur Verfügung stehen“, sagte Riera. Ob Fares Chaibi trotz aktueller Oberschenkelprobleme zur Verfügung stehen wird, entscheidet sich erst am Samstag.

 Die Rückkehr Jonathan Burkardts verzögert sich um eine Woche, Arthur Theate ist mindestens sechs Wochen raus. Albert Rieras Heimpremiere als Trainer von Eintracht Frankfurt soll gegen Borussia Mönchengladbach dennoch die Wende bringen. 

 

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