Die tunesische Nationalmannschaft hat sich mit Rani Khedira von Union Berlin einen weiteren Bundesligaspieler „dazugeholt“.
Einsatz bereits im März möglich
Der kicker hatte bereits vor zwei Wochen exklusiv darüber berichtet, dass sich der tunesische Fußballverband um die Dienste von Rani Khedira bemüht – nun hatte der FTF mit seinem Bestreben Erfolg. Wie der tunesische Verband am Mittwochabend bestätigte, wird der 32-Jährige fortan für die Adler von Karthago auflaufen.
„Wir freuen uns, der Sportöffentlichkeit und den Medienvertretern mitteilen zu dürfen, dass das FIFA-Fußballgericht heute offiziell den Wechsel der sportlichen Zugehörigkeit des Spielers Rani Khedira genehmigt hat“, schrieb der FTF und ergänzte: „Der tunesische Fußballverband heißt Rani Khedira in der tunesischen Fußballfamilie willkommen.“
Debüt im März möglich
Die Nordafrikaner sprachen dabei auch vom „unerschütterlichen Wunsch des Spielers, für Tunesien spielen zu wollen“ und bestätigten zugleich, dass der Berliner „ab sofort spielberechtigt ist“.
Zuletzt hatte es noch einen Austausch zwischen Tunesiens Nationaltrainer Sabri Lamouchi sowie dem deutschen Co-Trainer Michael Hefele und der Partei Khedira in Berlin gegeben. Anschließend galt es, noch ein paar formelle Dinge zu klären, die inzwischen abgeschlossen wurden.
Khedira spielte einst für die deutschen Junioren-Auswahlen und kann auf Länderspiele von der U 15 bis zur U 19 verweisen. Die U 21 und die A-Nationalmannschaft blieben jedoch ein unerfüllter Traum für den Mittelfeldmann, der den Tunesiern nun mit der Erfahrung von 278 Bundesligaspielen weiterhelfen wird können.
Khedira, dessen Vater aus Tunesien stammt, kann also theoretisch bereits Ende März sein Debüt für die Nordafrikaner geben. Dann stehen Testspiele gegen Haiti und Kanada an. Bei der kommenden Weltmeisterschaft ab Mitte Juni bekommt es Tunesien in der Gruppe F mit Japan und den Niederlanden zu tun. Der dritte Gruppengegner wird noch aus den Play-offs ermittelt.
Die tunesische Nationalmannschaft hat sich mit Rani Khedira von Union Berlin einen weiteren Bundesligaspieler „dazugeholt“.
