Elfer-Ärger bei Carro: „Wo ist der Stieler, der Blödmann?“ 

Mit dem 1:1 gegen Mainz hat Bayer erneut wichtige Punkte im Kampf um die Champions-League-Plätze liegen gelassen. CEO Fernando Carro fand danach deutliche Worte zu einem nicht gegebenen Strafstoß vor dem 0:1 – und zum Auftritt des eigenen Teams.

Bayers Klub-Boss kritisiert VAR und eigenes Team

Fernando Carro hatte einen Hals. „Wo ist der Stieler, der Blödmann?“, fauchte der CEO von Bayer 04, als er sich aus dem Kabinenbereich der Gastgeber über die Mixed Zone in Richtung Schiedsrichter-Kabine aufmachte, um eine Erklärung zu bekommen.

Eine Erklärung, warum Tobias Stieler unmittelbar vor dem Mainzer 0:1 nicht auf Strafstoß für Leverkusen entschieden hatte, als Dominik Kohr Bayer-Stürmer Patrik Schick mit beiden Armen umklammert und zu Boden gerissen hatte. Im Gegenzug gingen die Gäste per Konter in Führung.

Auch Hjulmand schäumt: „Es ist unfassbar“

„Erst fällt Quansah (nach einem Gerangel mit dem Mainzer Posch, Anm. d. Red.) und Schick versucht, sich in den Raum zu bewegen, um an den Ball zu kommen, und der andere stoppt ihn und schmeißt ihn zu Boden. Für mich ein klarer Elfer“, sagte Carro nach seinem Dialog mit dem Schiedsrichter, den er in dieser Szene sogar in Schutz nahm. Stieler habe die Situation schlecht sehen können, „aber der VAR muss sie ahnden“, so der temperamentvolle Spanier.

Warum der Videoassistent nicht eingriff, wollte Carro von Stieler aber wissen. „Das war 50:50. Das war ein beidseitiges Ringen“, gab Carro die Erklärung des Schiedsrichters wieder. Eine Ansicht, die Kasper Hjulmand nicht teilen wollte und den 53-jährigen Bayer-Trainer zum Widerspruch nötigte. „Ich sage zum ersten Mal etwas zum Schiedsrichter: Wenn das kein Elfmeter ist, muss mir das jemand erklären. Es ist unfassbar“, urteilte der Däne, der wahrlich nicht als Marktschreier unterwegs ist.

Doch nicht nur Stieler und vor allem der VAR bekamen von Carro sein Fett weg. Auch mit der eigenen Mannschaft ging der Spanier hart ins Gericht. Schon als der 61-Jährige von der Tribüne durch die Mixed Zone in die Kabine geeilt war, hatte er auf Spanisch geschimpft.

Sein Urteil zum lange einfallslosen und intensitätsarmen Auftritt der Hjulmand-Elf fiel genauso klar aus wie das zu dem nicht gegeben Strafstoß. „Wir haben keine gute Leistung gezeigt, besonders in der ersten Hälfte“, sagte Carro und übersetzte seine spanische Schimpftirade: „Wir müssen aufwachen“, habe er gefordert. „Am Ende haben wir es ja versucht“, erklärte er zum Schlussspurt der Werkself, der noch zum 1:1 führte, „aber du kannst nicht 50 oder 80 Minuten so spielen.“

Für den ambitionierten Geschäftsführer war der schwache Auftritt schwer bis nicht zu ertragen. „Wenn ich in der Kabine wäre“, vermittelte Carro glaubhaft, „würde ich ausflippen“.

 Mit dem 1:1 gegen Mainz hat Bayer erneut wichtige Punkte im Kampf um die Champions-League-Plätze liegen gelassen. CEO Fernando Carro fand danach deutliche Worte zu einem nicht gegebenen Strafstoß vor dem 0:1 – und zum Auftritt des eigenen Teams. 

 

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