Eintracht Frankfurt gibt Jessic Ngankam (25), der aktuell keine sportliche Perspektive am Main besaß, erneut ab. Der Stürmer wird zum dritten Mal binnen zwei Jahren verliehen – diesmal nach Österreich.
Wechsel zum Pokalsieger und Atalan
Das Kapitel Eintracht Frankfurt ist für Jessic Ngankam noch keine Erfolgsgeschichte. Seit seinem Wechsel im Sommer 2023 kam der ehemalige Hertha-Angreifer lediglich 18-mal für die Hessen in der Bundesliga zum Einsatz – und wartet dabei noch immer auf sein erstes Liga-Tor für die SGE.
Nun beschlossen die Verantwortlichen, den Stürmer ein weiteres Mal zu verleihen. Für die Rückrunde 2023/24 hatte Ngankam beim FSV Mainz gespielt, in der kompletten Saison 2024/25 in der 2. Bundesliga für Hannover 96. Jetzt zieht es den gebürtigen Berliner erstmals in seiner Karriere ins Ausland. Beim Wolfsberger AC soll er in der Rückrunde dringend benötigte Spielpraxis sammeln.
„Jessic hatte vor allem aufgrund seiner schweren Verletzung im vergangenen Jahr keine einfache Zeit“, wird Frankfurts Sportdirektor Timmo Hardung zitiert: „Für ihn ist es jetzt wichtig, wieder in den Spielrhythmus zu kommen. Wir wünschen Jessic eine erfolgreiche Zeit in Wolfsberg.“
Handlungsbedarf bestand beim WAC, weil sich Stürmer Markus Pink jüngst am Knie verletzte und seinem Verein wohl bis Saisonende fehlen wird. Nun soll Ngankam in Kärnten schnellstmöglich Fuß fassen, um den Einzug in die Meisterrunde fest im Blick zu behalten. Das Team von Trainer Ismail Atalan, der sich in Deutschland bei den Sportfreunden Lotte, dem VfL Bochum und dem Halleschen FC einen Namen machte, steht aktuell auf Rang 8.
Schwere Verletzung im April 2025
Ngankam wurde in den vergangenen Jahren auch immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen. Erst im April 2025 zog ihn ein Schien- und Wadenbeinbruch monatelang aus dem Verkehr. Erst Ende November stand Ngankam wieder im SGE-Kader. Und das hauptsächlich, weil verletzungsbedingt Alternativen in der Offensive wegbrachen.
Seit den frischen Winter-Einkäufen von Younes Ebnoutalib (aus Elversberg), Ayoube Amaimouni-Echghouyab (aus Hoffenheim) sowie Arnaud Kalimuendo (aus Nottingham) gehörte Ngankam, der am Main noch bis 2028 Vertrag hat, kein einziges Mal zum Spieltagskader. Ein erneuter Wechsel in die 2. Liga war im Gespräch. Nun aber präferierten der Spieler und die Verantwortlichen den Schritt nach Österreich zum amtierenden Pokalsieger, bei dem Ngankam die Rückennummer 24 tragen wird.
„Ich bin froh hier zu sein und dass es mit dem Transfer noch geklappt hat“, erklärt der Neuzugang in einem ersten Statement: „Ich freue mich darauf, jetzt die Mannschaft kennenzulernen und gemeinsam ein erfolgreiches Frühjahr zu spielen.“
Eintracht Frankfurt gibt Jessic Ngankam (25), der aktuell keine sportliche Perspektive am Main besaß, erneut ab. Der Stürmer wird zum dritten Mal binnen zwei Jahren verliehen – diesmal nach Österreich.
