Hoffenheims Stürmer Adam Hlozek wird das Verletzungspech nicht los. Auch im neuen Jahr muss der Tscheche aussetzen, im Training zog er sich eine Wadenverletzung zu.
Tscheche verletzt sich erneut
Die Pechsträhne reißt nicht ab. Nachdem Adam Hlozek weite Teile des Fußballjahres 2025 wegen einer hartnäckigen Mittelfußblessur und zwei operativen Eingriffen verpasst hatte, startet der Tscheche auch ins neue Fußballjahr als Patient. Die gute Nachricht: Es ist nicht schon wieder der rechte Mittelfuß, der dem 23-Jährigen Probleme macht. Bis zum neuerlichen Rückschlag konnte Hlozek uneingeschränkt das volle Pensum absolvieren.
Doch im Training traf es den Leidgeprüften schon wieder. Diesmal hat sich Hlozek eine Verletzung an der linken Wade zugezogen. Dem Vernehmen nach zirkelte der Angreifer einen weiten Flugball noch aus der eigenen Hälfte aufs gegnerische Tor, doch beim Aufsetzen des Standbeines zog es dem Schützen in die linke Wade.
Nach der Wintervorbereitung wollte Hlozek wieder voll attackieren
Der Tscheche musste das Training sofort abbrechen, wurde kurz behandelt und danach abtransportiert. Eingehende Untersuchungen sollen in den nächsten Tagen Genaueres ergeben. Es ist allerdings zu befürchten, dass Hlozek erneut mittelfristig ausfällt und in seinem Rückführungsprozess hin zur vollen Leistungsstärke empfindlich zurückgeworfen wird.
Der nächste Rückschlag für den hochtalentierten Angreifer, der einfach nicht in die Spur kommt. „Das ist sehr bitter für Adam und für uns alle“, sagt Trainer Ilzer, „wir haben gesagt, er ist wie ein Neuzugang, auf den wir jetzt leider wieder verzichten müssen. Das Wichtige wäre für ihn gewesen, dass er Substanz kriegt. Er ist nach wie vor ein junger Spieler, aber seine Leidenszeit, die sich jetzt fast über ein Jahr zieht, ist nicht leicht für seinen Kopf. Aber wir werden ihn unterstützen, damit er bestmöglich darüber hinwegkommt.“
Bereits vor einem knappen Jahr hatte Hlozek pausieren müssen und sich den Mittelfuß operativ stabilisieren lassen, um einer Fraktur vorzubeugen. Doch die ereilte den Nationalspieler im Sommer dennoch im Rahmen eines Länderspiels. Es folgten eine erneute Zwangspause, ein verspäteter Saisoneinstieg und ganz behutsam gesteigerte Einsatzzeiten. Nach der Wintervorbereitung hatte Hlozek wieder voll attackieren wollen.
Nun droht der Stürmer auch für die wichtigen WM-Qualifikationsspiele seines Landes im März gegen Irland und im Erfolgsfall gegen Dänemark oder Nordmazedonien zu verpassen. Es bleibt vorerst dabei, Hoffenheims bislang teuerster Einkauf (18 Mio. Euro plus Boni 2024 an Leverkusen) kommt einfach nicht in die Spur und ohne verletzungsfreie Phase nicht in Höchstform.
Hoffenheims Stürmer Adam Hlozek wird das Verletzungspech nicht los. Auch im neuen Jahr muss der Tscheche aussetzen, im Training zog er sich eine Wadenverletzung zu.
