Das Restprogramm im Check: Harte Prüfungen für den VfB – und eine Tabelle, die Köln bangen lässt 

Die Bundesliga-Saison geht in ihre heiße Phase. Während die Meisterschaft wohl entschieden ist, verspricht der Kampf um die internationalen Plätze und den Klassenerhalt Spannung. Wir analysieren das Restprogramm und zeigen, was Wolfsburg Hoffnung macht und warum Stuttgarts Einzug in die Königsklasse kein Selbstläufer wird.

Wer hat den schwersten Spielplan?

Große Hürden muss Bayern München auf dem Weg zum 35. Meistertitel nicht mehr nehmen. Unter den verbleibenden sieben Gegnern in dieser Saison befinden sich auch die aktuell vier Letztplatzierten der Tabelle: Köln, St. Pauli, Wolfsburg und Heidenheim. Stuttgart, das am 30. Spieltag die Allianz-Arena besucht, ist auf Bayerns Spielplan das einzige Team, das derzeit auf einem Europapokal-Platz steht. Im Schnitt liegen die Mannschaften, die noch auf den Rekordmeister treffen, auf Rang 12,6. Nur Union Berlins Kontrahenten sind schwächer platziert.

Sieben Siege zum Abschluss wären daher keine Überraschung für den FC Bayern. Damit würde das Team sogar noch den Punkterekord aus der Saison 2012/13 (91 Punkte) einstellen. Gleichwohl ließ der Tabellenführer in dieser Saison vor allem gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte Punkte liegen.

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Stuttgart vor echten Prüfungen

Ungleich schwerer mutet da das Restprogramm des VfB Stuttgart an. Die Schwaben haben nicht nur das Gastspiel in München noch vor der Brust, sondern auch viele Duelle mit direkten Konkurrenten um die Champions-League-Plätze. Am Karsamstag steht das Heimspiel gegen Borussia Dortmund an, am 32. Spieltag reist der VfB in den Kraichgau, ehe am 33. Spieltag Bayer 04 Leverkusen in die Schwabenmetropole kommt. Zum Saisonfinale geht es dann zu den unberechenbaren Frankfurtern.

Auch die aktuelle Form der kommenden Gegner zeigt, dass der Einzug in die Königsklasse für den VfB ein Kraftakt wird. 53 Punkte holte das Stuttgarter Restprogramm an den vergangenen fünf Spieltagen gesammelt, nur die Hoffenheimer Gegner mehr.

Für die Kellerkinder Heidenheim und Wolfsburg macht indes nicht nur die aktuelle Tabelle, sondern auch der Blick auf die Form der verbleibenden Gegner wenig Hoffnung auf den Klassenerhalt. Während die Heidenheimer ohnehin die Rettung mehr oder weniger schon abgeschrieben haben, ist der Drei-Punkte-Rückstand der Wölfe auf den Relegationsrang aber keine aussichtslose Mission.

Gelingt Wolfsburg der Klassenerhalt?

Die Wölfe werden sich wünschen, dass der Saisonendspurt dem Hinrunden-Ausklang gleicht. Zehn Zähler holte der VfL vom 11. bis zum 17. Spieltag. Sollten alle Mannschaften in den verbleibenden sieben Partien so punkten wie am Ende der ersten Halbserie, würden die Niedersachsen sogar noch auf Rang 14 klettern.

Der 1. FC Köln und Werder Bremen werden sich im Vergleich zur Schlussphase der ersten Saisonhälfte hingegen steigern müssen. An den letzten sieben Spieltagen der Hinrunde holte der FC nur drei Punkte. Gegen die Abstiegskandidaten Bremen (1:1), St. Pauli (1:1) und Heidenheim (2:2) kamen die Rheinländer nicht über ein Remis hinaus, gegen Frankfurt (3:4), Leverkusen (0:2), Union (0:1) und Bayern (1:3) gingen sie als Verlierer vom Platz. Für die Bremer war das Remis gegen Köln sogar der einzige Zähler in diesem Zeitraum neben der Nullnummer in Augsburg am 15. Spieltag.

Mittlerweile sitzt jedoch Daniel Thioune bei Werder auf der Bank, die Kölner legen ihr Schicksal in die Hände von René Wagner. Neue Trainer, neue Impulse. Ob sie am Ende als Retter gefeiert werden oder doch Dieter Hecking, das werden wir spätestens am 25. Mai erfahren. Dann ertönt der Schlusspfiff in der Relegation.

 Die Bundesliga-Saison geht in ihre heiße Phase. Während die Meisterschaft wohl entschieden ist, verspricht der Kampf um die internationalen Plätze und den Klassenerhalt Spannung. Wir analysieren das Restprogramm und zeigen, was Wolfsburg Hoffnung macht und warum Stuttgarts Einzug in die Königsklasse kein Selbstläufer wird. 

 

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