Dass Leipzig mit 2:1 in Köln gewann, lag zu großen Teilen an Doppelpacker Christoph Baumgartner. Der Österreicher erhielt danach nicht nur Lob aus den eigenen Reihen.
Österreicher trifft doppelt
Beim 1:2 gegen Mainz wurde Christoph Baumgartner schmerzlich vermisst. Nach abgesessener Gelbsperre war der österreichische Topscorer am Sonntag in Köln wieder dabei und erzielte beim 2:1-Auswärtssieg direkt beide Tore für RB Leipzig.
„Es war einiges drin, auch mit der Handspielsituation. Die letzten Wochen haben wir eher das Pech auf unserer Seite gehabt, der VAR war eher gegen uns. Heute können wir auch glücklich sein“, sagte Baumgartner nach der Partie bei DAZN und freute sich, dass bei seinem Handspiel kurz vor der Torlinie auf eine Abseitsposition im Vorfeld entschieden worden war.
Zu diesem Zeitpunkt führte Leipzig bereits mit 2:1, weil Baumgartner zweimal getroffen hatte. Erst nach einem Standard, dann nach feiner Bewegung im Strafraum. „Standards trainieren wir immer. Das war ein super Ball von David (Raum, d.Red.), die Variante geht perfekt auf“, freute sich der Torschütze, der zu seinem zweiten Treffer sagte: „Auch hier ein super Ball von Xaver (Schlager, d.Red.), super Auge von ihm. In dem Fall mache ich es einfach gut. Die letzten Wochen war ich ein bisschen unglücklich im Abschluss. Wenn du im Spiel schon ein Tor machst, dann gelingt dir so was vielleicht leichter als sonst.“
Lob von beiden Trainern
Für Baumgartner waren es die Scorerpunkte 15 und 16 in dieser Saison, der 26-Jährige hat aktuell acht Tore und acht Vorlagen auf dem Konto. Ihm können es die Sachsen verdanken, dass sie nach zwei sieglosen Spielen wieder einen Dreier einfahren konnten. „Er ist jemand, der immer vorneweg marschiert, der immer in Stresssituationen da ist. Man kann sich auf ihn verlassen. Er hat sich super entwickelt und ist ein extrem wichtiger Spieler, auf und neben dem Platz“, lobte Coach Ole Werner.
Lob gab es für den Mittelfeldmann aber nicht nur aus dem eigenen Lager. Als Lukas Kwasniok über die Partie sprach, hob er ein paar Kernthemen heraus. Eines davon hatte mit Leipzigs Matchwinner zu tun. „RB hat Baumgartner in seinen Reihen, das ist unfair“, lächelte der FC-Coach.
Dass Leipzig mit 2:1 in Köln gewann, lag zu großen Teilen an Doppelpacker Christoph Baumgartner. Der Österreicher erhielt danach nicht nur Lob aus den eigenen Reihen.
