„Das ist eine Fehlentscheidung“: Union hadert mit Rot gegen Schäfer 

Bei der 1:4-Niederlage gegen Bremen war die Rote Karte für Unions Andras Schäfer vermutlich spielentscheidend. Die Berliner haderten nach dem Spiel mit der harten Entscheidung von Schiedsrichter Timo Gerach.

Berlin zurück im Abstiegskampf

Freud und Leid lagen bei Union Berlin am Sonntagabend sehr nah beieinander: In der 18. Minute verwandelte Derrick Köhn einen Foulelfmeter zur 1:0-Führung. Nur eine Minute später flog dann Andras Schäfer mit glatt Rot vom Platz. Der Ungar war Bremens Jens Stage im Mittelfeld auf den Fuß getreten. Schiedsrichter Timo Gerach hatte perfekte Sicht und zückte sofort die Rote Karte. Der VAR hatte nichts zu beanstanden.

Khedira wundert sich über den VAR: „Ich weiß nicht, was die da gesehen haben“

Für die Unioner war die Entscheidung nicht nachvollziehbar. Das entscheidende Argument war das Trefferbild: „Ist es oberhalb vom Knöchel? Ist es nicht. Also ist es keine Rote Karte. Damit ist alles dazu gesagt. Das ist eine Fehlentscheidung“, sagte Union-Kapitän Rani Khedira bei DAZN. Und der obligatorische Ärger über den VAR folgte: „Warum man den nicht revidieren kann, müsste man jemand anderen fragen. Das ist natürlich verdammt ärgerlich.“ Im Spiel habe der Unparteiische gesagt, dass er einen Treffer „überm Knöchel“ erkannt habe und dass dieser auch durch den VAR überprüft worden sei. „Dann weiß ich nicht, was die im Kölner Keller wieder gesehen haben.“

„Das ist unbestritten ein Foul. Ob das jetzt Rot ist, das ist vielleicht zu hart.“ (Horst Heldt)

Khediras Trainer hingegen gab zu, dass ein Eingriff des Videoschiedsrichters in der Situation vermutlich schwierig sei, obwohl auch Steffen Baumgart klarstellte: „Für mich ist es eine Gelbe Karte, weil es kein Tritt oberhalb des Knöchels ist. Er trifft ihn auf dem Fuß. Es ist für mich eine klare Gelbe Karte.“ In dieser Einschätzung pflichtete auch Geschäftsführer Profifußball Horst Heldt bei: „Er trifft ihn unten am Fuß. Das ist unbestritten ein Foul. Ob das jetzt Rot ist, das ist vielleicht zu hart, aber am Ende hat der Schiri so entschieden.“

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Jedoch war Heldt der einzige Unioner, der deutlich machte, dass für ihn das Nicht-Eingreifen des VAR nachvollziehbar war: „Es gibt keine Notwendigkeit, dass der VAR da eingreift, wenn der Schiedsrichter es so gut sieht, muss man das akzeptieren. Für mich ist es zu hart.“

Und es waren sich nach der Niederlage ohnehin alle einig, dass die Rote Karte zwar spielentscheidend war, aber die Leistung in Unterzahl auch einfach nicht gut genug. Vor allem bei Standards: „Wir haben dann zwei Standard-Gegentore bekommen. Das kann man ja eigentlich auch in Unterzahl verteidigen“, sagte Heldt. Durch die Niederlage gegen den direkten Konkurrenten sei man jetzt wieder „mittendrin im Thema“ Abstiegskampf.

Es warten schwierige Gegner auf Union Berlin

Dabei wollten die Eisernen damit eigentlich nichts mehr zu tun haben in dieser Saison: „Wir waren uns alle im Klaren, dass wir noch nicht durch sind. Natürlich war es komfortabel, aber es sind noch neun Spiele und wir müssen jedes Spiel angehen, als ob es das letzte wäre und uns da rausarbeiten“, sagte Khedira. Im Jahr 2026 hat Union Berlin in zehn Bundesliga-Spielen erst einen Sieg eingefahren. Dadurch ist der Vorsprung auf den Relegationsplatz mittlerweile auf vier Punkte geschmolzen.

Und die Gegner in den kommenden Wochen werden nicht einfacher: Nächste Woche Sonntag (17.30 Uhr) spielen die Eisernen auswärts gegen Freiburg und am Samstag darauf (15.30 Uhr) müssen sie in München beim Tabellenführer antreten. Noch sieht Platz 11 in der Tabelle zwar nicht besorgniserregend aus, aber das könnte sich im engen Abstiegskampf der Bundesliga ganz schnell ändern.

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