Dank Raums Sperre: Feuertaufe für Finkgräfe 

Zum ersten Mal in dieser Saison muss RB Leipzig ein Pflichtspiel ohne seinen Kapitän bestreiten. David Raum fehlt gegen den VfL Wolfsburg wegen einer Gelbsperre, Max Finkgräfe kommt deshalb zu seiner Startelf-Premiere.

Nach dem Pokal-Aus steht RB Leipzig unter Erfolgsdruck

Emotional wird es am Sonntag schon vor dem Anpfiff, wenn RB Leipzig seinen Rekordtorschützen Timo Werner offiziell verabschiedet. Der Stürmer spielte in dieser Saison sportlich zwar keine Rolle mehr, ist bei den Fans aber ob seiner Verdienste in der Vergangenheit überaus hoch angesehen. 216 Pflichtspiele bestritt er für die Leipziger, in denen er 113 Tore erzielte und 2023 im Finale gegen Eintracht Frankfurt den DFB-Pokal gewann. Künftig sucht der 29-jährige Angreifer bekanntlich bei den San Jose Earthquakes den Neuanfang, und zum Abschied in der Red Bull Arena, das ist jetzt schon sicher, wird Werner noch einmal reichlich Applaus ernten.

„Ich kann wirklich nur in besten Worten über ihn sprechen. Er hat sich in der ganzen Zeit total eingebracht und sich nicht anmerken lassen, dass er mit der Situation unzufrieden ist. Sondern er hat ganz im Gegenteil seine Mitspieler unterstützt und sich vernünftig verhalten“, betonte Trainer Ole Werner bei der Pressekonferenz am Freitag einmal mehr, dass der Stürmer mit seinem Reservistendasein professionell umgegangen sei. Nur drei Kurzeinsätze über insgesamt 13 Minuten durfte Werner unter Werner absolvieren.

Bisher nur fünf Kurzeinsätze über 46 Minuten

Viel mehr Berücksichtigung fand bislang auch Max Finkgräfe nicht unter Leipzigs Trainer, bisher stehen wettbewerbsübergreifend gerade mal fünf Kurzeinsätze über insgesamt 46 Spielminuten zu Buche. Das wird sich am Sonntag ändern, wenn der Linksverteidiger anstelle des gelbgesperrten David Raum auflaufen darf. „So schade es ist, dass David nicht dabei ist, so sehr freue ich mich, dass Max seine Chance bekommt. Ich bin davon überzeugt, dass er es gut machen wird“, sagte Werner.

Mit der Entwicklung des 21-Jährigen, der im Sommer für vier Millionen Euro vom 1. FC Köln geholt wurde, zeigte sich der Trainer vollauf zufrieden. „Er hat sich in den Trainingseinheiten, bei den Einwechselungen und in den Testspielen sukzessive weiterentwickelt. Er liegt da auch im Plan dessen, was wir im Sommer besprochen haben, nämlich ihn langfristig aufzubauen“, betonte Werner. Dennoch ist die Situation unverändert so, dass Finkgräfe nur ein Backup und kein wirklicher Konkurrent für Raum ist.

Auch Werner betonte die Ausnahmestellung des Nationalspielers mit den Worten: „David ist unser Kapitän, ein absoluter Führungsspieler und Leistungsträger, der uns unheimlich viel Energie und Qualität gibt, und der nicht nur bei Standards eine ganz tragende Rolle spielt.“

Lukeba erneut einsatzbereit

In der Innenverteidigung kann Werner erneut auf Castello Lukeba zurückgreifen, der am Mittwoch beim Pokal-Aus gegen den FC Bayern nach dreieinhalbwöchiger Zwangspause wegen Kniebeschwerden zurückgekehrt war und kurz vor Schluss mit Krämpfen ausgewechselt wurde. „Castello ist gut durch die Woche und durch das Spiel gekommen. Ich finde, dass er eine sehr gute Leistung in München gezeigt hat, und ich habe ein gutes Gefühl bei ihm“, sagte Werner, wollte aber vom Abschlusstraining abhängig machen, ob Lukeba erneut startet: „Er ist sicherlich einer der Spieler, mit dem wir morgen noch mal sprechen.“ Gleiches gelte auch für Mittelfeldspieler Xaver Schlager, für den Brightons Leihgabe Brajan Gruda in die Startelf rotieren könnte.

Nach dem 0:2 am Mittwoch in der Allianz Arena liegt der Leipziger Fokus komplett auf der Bundesliga-Saison. Nachdem Oliver Mintzlaff, Geschäftsführer von Red Bull und Aufsichtsrats-Chef des Klubs, in einem ARD-Interview die jüngsten Leistungen kritisiert und die Qualifikation für die Champions League eingefordert hatte, stehen Werner und sein Team gegen die abstiegsbedrohten Wolfsburger unter erhöhtem Erfolgsdruck. „Sehr positiv“ sei Mintzlaffs Ansage bei ihm und der Mannschaft angekommen, erklärte Werner: „Ich habe da weder irgendwie was gegen, noch würde ich dem widersprechen wollen.“ Vielmehr sei man „natürlich maximal ambitioniert, das haben wir auch immer betont. Und natürlich will jeder lieber Champions League spielen als Europa League.“ Aktuell liegen die Leipziger als Vierter gerade noch im Soll.

 Zum ersten Mal in dieser Saison muss RB Leipzig ein Pflichtspiel ohne seinen Kapitän bestreiten. David Raum fehlt gegen den VfL Wolfsburg wegen einer Gelbsperre, Max Finkgräfe kommt deshalb zu seiner Startelf-Premiere. 

 

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