Chiarodia oder Takai? Gladbachs Abwehroptionen ohne Diks 

VfL-Trainer Eugen Polanski muss seine Innenverteidigung wieder umbauen. Klar ist bereits: Die Jugend erhält den Vorzug.

Wieder ein Umbau der Dreierkette nötig

Kevin Diks ist schon wieder zum Zuschauen verdammt. Da hatte der Innenverteidiger nach einer Kopfverletzung und einer daraus resultierenden Zwei-Spiele-Pause gegen Bayer Leverkusen (1:1) gerade erst sein Comeback gefeiert, befördert ihn nun eine Gelbsperre erneut auf die Tribüne. Eugen Polanski muss seine Dreierkette damit ein weiteres Mal umbauen. Bange ist Borussias Trainer vor dem Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt (Samstag, 15.30 Uhr) deshalb aber nicht.

„Einige Möglichkeiten“ sieht Polanski fürs Wochenende und wird die Trainingseinheiten in den nächsten Tagen nutzen, um sich von der Form der Kandidaten ein genaues Bild zu machen. Es läuft auf einen Zweikampf hinaus: Fabio Chiarodia und Kota Takai machen unter sich aus, wer den freien Platz in der Abwehrreihe erhält.

Beide Anwärter konnten zuletzt Pluspunkte sammeln. Chiarodia überzeugte im Spiel bei Werder Bremen (1:1) und erhielt für seine Leistung ein Extra-Lob vom Trainer. Dass er eine Woche später für Rückkehrer Diks weichen musste, ändert nichts an der Wertschätzung, die der 20-Jährige genießt. Der Vorteil bei Chiarodia: er wäre als Linksfuß ein 1:1-Ersatz für Diks, so dass kein weiterer Umbau der Dreierkette nötig wäre.

In Bremen fiel das Youngster-Duell aus, Friedrich hintendran

Bei Takai müsste Polanski wohl etwas tiefer in die Struktur eingreifen. Die Tottenham-Leihgabe verteidigt eher auf der rechten Seite in der Abwehrformation. Philipp Sander könnte dann auf die Mittelposition der Dreierkette und Nico Elvedi vom Zentrum auf die linke Seite wechseln. Auch für Takai fand Polanski vor kurzem wieder lobende Worte. In Bremen, als Chiarodia von Beginn an ran durfte, fehlte der 21-jährige Japaner wegen eines fiebrigen Magen-Darm-Infekts. Dadurch fiel das Youngster-Duell damals aus.

Auf jeden Fall wird Polanski in Frankfurt der Jugend vertrauen und nicht auf den erfahreneren Marvin Friedrich setzen. Die Zeit des 30-Jährigen in Gladbach endet nach der Saison, der Klub plant nicht, den im Sommer auslaufenden Vertrag zu verlängern oder von der im Kontrakt enthaltenen Verlängerungsoption bis 2027 Gebrauch zu machen. Die Zukunft in Borussias Innenverteidigung gehört anderen.

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