Ramon Hendriks hat sich beim VfB Stuttgart zum Leistungsträger entwickelt. Das ruft die Konkurrenz auf den Plan. Auch Borussia Dortmund hat den Verteidiger im Auge.
Niederländer hat sich sehr gut entwickelt
Bis vor Kurzem hatte Cheftrainer Sebastian Hoeneß noch den Eindruck, „dass Ramon ein bisschen unter dem Radar fliegt“. Mittlerweile hat Stuttgarts Tarnkappen-Flieger seine Unsichtbarkeit abgelegt. Auch beim 1:0-Sieg gegen den SC Freiburg stand Ramon Hendriks am Sonntag in der Startformation des VfB Stuttgart – trotz Gesichtsmaske. Der Abwehrmann hat sich zu einem Leistungsträger entwickelt.
Hendriks, der 2024 für etwas weniger als eine Million Euro von Feyenoord Rotterdam, das ihn an Vitesse Arnheim verliehen hatte, nach Stuttgart kam, ist in aller Munde. Auch über die Grenzen des DFB-Pokal-Siegers hinaus. Darunter auch bei Borussia Dortmund, das den 24-Jährigen neben einer Reihe von anderen Klubs im Auge hat. Hendriks‘ Vertrag läuft noch bis 2028 und enthält keine Ausstiegsklausel.
Nach einem Jahr der Akklimatisierung im neuen Umfeld von Bundesliga und Europapokal, als er sich gegen die zahlenmäßig und qualitativ hochwertige Konkurrenz im Team nicht durchsetzen hatte können, ist der Niederländer in dieser Spielzeit durchgestartet. Raus aus der Rolle des Ergänzungsspielers, die er nicht nur erst einmal demütig ein-, sondern auch als Herausforderung annahm. Rein in den Kreis der Startspieler, der Leistungsträger.
Hendriks steht für Professionalität und Unverwüstlichkeit
Seine Unverwüstlichkeit, sein Tempo, seine Professionalität sowie sein grenzenloser Ehrgeiz sind die Markenzeichen des Verteidigers, den keine Verletzung zu stoppen vermag. Nicht einmal ein Nasenbeinbruch beim 3:0 in Mönchengladbach, als er nach einem Zusammenprall mit Kota Takai blutüberströmt liegengeblieben war. Um hinterher noch weitere 20 Minuten durchzuhalten.
Man war schon geneigt, Wetten abzuschließen, dass Hendriks ohne operativen Eingriff auf den Rasen zurückkehren würde. Wie geschehen. Mit einer Gesichtsmaske aus Carbon als Schutz kam er in der Europa League gegen die Young Boys Bern (3:2) zu einem Kurzeinsatz.
Seine Charaktereigenschaften sowie seine sportlichen Qualitäten haben sich längst herumgesprochen und ihn zu einem interessanten Wechselkandidaten gemacht. Unter anderem für Dortmund, wo die Zukunft von Nico Schlotterbeck, Niklas Süle und Emre Can über den kommenden Sommer hinaus offen ist. Der BVB verfolgt Hendriks‘ Entwicklung genau.
Auch von Nottingham Forest ist die Rede. Eine Situation, die den Abwehrmann, dessen Vertrag bis Ende Juni 2028 läuft, nicht aus der Ruhe bringt. „Dazu kann ich aktuell nichts sagen“, so der 24-Jährige. „Das Interesse anderer Klubs ist eine schöne Sache. Aber aktuell bin ich in Stuttgart.“
Ramon Hendriks hat sich beim VfB Stuttgart zum Leistungsträger entwickelt. Das ruft die Konkurrenz auf den Plan. Auch Borussia Dortmund hat den Verteidiger im Auge.
