Dortmund zählt nicht zu den bevorzugten Gegnern des SC Freiburg. Trainer Julian Schuster beschreibt die Situation lieber als eine „spannende Herausforderung“, da die Freiburger ohne Torwart Noah Atubolu und auch weiterhin ohne Merlin Röhl auskommen müssen. SC-Keeper Atubolu könnte jedoch möglicherweise noch in dieser Saison wieder ins Spiel zurückkehren. Nach vier Spielen ohne einen Sieg, die aus drei Unentschieden sowie einer letzten Heimniederlage gegen Union Berlin bestehen, empfängt der SC Freiburg am Samstag um 15:30 Uhr den Champions-League-Viertelfinalisten Borussia Dortmund. Die Bilanz der Freiburger gegenüber dem BVB ist vor dem zweiten Aufeinandertreffen sehr schlecht. In der Bundesliga trafen die beiden Mannschaften bereits aufeinander, wobei der SC nur fünf Siege erringen konnte, während er in 33 Fällen als Verlierer vom Platz ging. Zuletzt musste er sechs Niederlagen in Folge hinnehmen und kassierte dabei insgesamt 24 Gegentore. Kann der SC Freiburg auch beim Heimspiel gegen den BVB seine Stärke unter Beweis stellen? Dennoch erkennt Schuster in seiner Mannschaft den Glauben, dass sie wieder in der Lage sind, gegen den BVB zu gewinnen, insbesondere im eigenen Stadion, „wo wir bereits gegen Teams mit starker individueller Klasse gute Spiele abgeliefert haben.“ Er erwähnte die knappe 1:2-Niederlage gegen den FC Bayern Ende Januar als Beispiel, die vor der 1:2-Niederlage am vergangenen Samstag gegen die Eisernen die letzte Niederlage des SC Freiburg war. Die Freiburger haben bisher 26 ihrer 42 Punkte auf heimischem Platz erzielt, nur vier andere Mannschaften haben in ihren Heimspielen mehr Punkte geholt. Obwohl es gegen den BVB nur selten zu Erfolgen kommt, meinte Schuster mit einem Scherz, dass er noch niemanden gesehen hat, der freiwillig aufgibt und sagt: „Trainer, lass mich am Wochenende bitte außen vor.“