Mit Blick auf das Fernduell mit Freiburg um Platz sieben hat Frankfurt vorgelegt, wusste beim 2:1 in Wolfsburg aber nur phasenweise zu überzeugen. Jonathan Burkardt suchte nach Abpfiff nach einer Erklärung, warum die Eintracht nach der Pause so derart passiv wurde.
Eintracht-Freude über drei Punkte
Wie es die Eintracht geschafft hatte, in Wolfsburg 2:1 zu gewinnen, wusste Jonathan Burkardt. „Mit einer sehr guten ersten Halbzeit“, antwortete der 25-Jährige nach Abpfiff bei Sky und meinte, dass SGE in dieser „dominiert“ habe. Mit Blick auf die zwei Chancen von Patrick Wimmer in der Anfangsphase gab er aber auch zu, dass Frankfurt „ein bisschen Glück gehabt habe“, denn das seien „zwei Riesenchancen“ gewesen. Nach dem Seitenwechsel hätten die Adlerträger den Sieg schließlich „über die Zeit gerettet“.
Dass Frankfurt in Hälfte zwei ein anderes Gesicht als noch in der ersten gezeigt hatte, war Burkardt nicht entgangen. „Wir waren nicht mehr aktiv, haben nicht mehr so rausgeschoben, gerade in der Kette hinten – und wir haben uns nicht mehr getraut, so viel zu spielen“, stellte der Angreifer fest.
„Das ist nicht der Spielstil, den wir prägen wollen“
Zugleich suchte der Nationalstürmer (fünf Länderspiele) nach einer Erklärung für die schwächere zweite Hälfte. „Vielleicht wegen der letzten Wochen?“, spekulierte er: „Wir wussten, dass wir nach Führungen immer wieder Probleme hatten. Anders kann ich es mir nicht erklären. Wir sind total passiv geworden, haben fast nur noch verteidigt – und das ist nicht der Spielstil, den wir prägen wollen. Die erste Halbzeit war ja wirklich genau das Gegenteil, wir haben schön nach vorn gespielt und waren total aktiv.“
Burkardt verriet auch, dass Trainer Albert Riera in der Halbzeitansprache gemeint hatte, dass es weiter „0:0 steht und wir aktiv bleiben und nach vorn spielen sollen“, und wunderte sich darüber, dass die Mannschaft das dann nicht umgesetzt hatte. Aufgrund der drei Punkte, die die Eintracht am Ende mit diesem Arbeitssieg eingefahren habe, sei das aber unter dem Strich verschmerzbar. „Wir haben 2:1 gewonnen“, stellte der Stürmer abschließend fest und betonte, was am letztlich zählte: „Hauptsache, drei Punkte mitgenommen.“
Mit Blick auf das Fernduell mit Freiburg um Platz sieben hat Frankfurt vorgelegt, wusste beim 2:1 in Wolfsburg aber nur phasenweise zu überzeugen. Jonathan Burkardt suchte nach Abpfiff nach einer Erklärung, warum die Eintracht nach der Pause so derart passiv wurde.
