Albrecht schließt Kandidatur aus: Wie geht es weiter in Hoffenheim? 

Wie geht es weiter in Hoffenheim? Antworten soll die Mitgliederversammlung im März liefern. Interimsboss Jörg Albrecht schließt eine erneute Kandidatur aus.

Komplexes Wahlrecht

Der frühere Sinsheimer Oberbürgermeister Jörg Albrecht erklärte auf eine Anfrage des kicker, ob er es ausschließe, am 9. März selbst für einen Vorstandsposten im e. V. der TSG Hoffenheim zu kandidieren: „Ja, das schließe ich kategorisch aus.“ Albrecht war im Herbst 2025 zurückgetreten, offiziell aus gesundheitlichen Gründen, da er an einer schweren Krankheit leidet.

Plötzliche Rückkehr an diesem Montag

Am Montag dann die plötzliche Rückkehr des 57-Jährigen, nachdem Christoph Henssler, der die interimistische Nachfolge Albrechts angetreten hatte, infolge des verlorenen Machtkampfs mit der Kapitalseite um Dietmar Hopp zurückgetreten war. Albrecht will im Zusammenspiel mit dem bislang 3. Vorsitzenden, Frank Engelhardt, den Klub „in geordneten Bahnen zur Mitgliederversammlung führen“, wie er sagt.

Die Einladung zu dieser ging den rund 12.000 Mitgliedern der Kraichgauer fristgerecht am 4. Februar zu. Noch ist aber unklar, wer für den Vorstand kandidiert. Das Wahlrecht bei der TSG ist etwas komplex: Erst wer zwei Jahre Mitglied ist, steigt zum ordentlichen Mitglied auf und darf damit abstimmen. Und erst wer ein Jahr lang ordentliches Mitglied ist, gilt als wählbar für den Vorstand. Henssler beispielsweise hätte gar nicht antreten können am 9. März, weil er diese Kriterien nicht erfüllt hätte, die im Zuge einer Satzungsänderung nach der Wahl des der Ultraszene zuzurechnenden Mannes im Sommer 2025 präzisiert wurden.

Mitgliederinfo nach Aufarbeitung der Datensache

Es wäre also nur logisch, hätte die organisierte Fanszene bereits einen Kandidaten aufgebaut in den vergangenen Wochen. Gleiches gilt für das Lager um Hopp, der seine Stimmenmehrheit 2023 an den Verein zurückgegeben hat. Die Kapitalseite dürfte einen Vertreter anstreben, der ihr weniger widerspenstig agiert als Henssler. In dem Zusammenhang erweckt die Weitergabe einer Mitgliederliste zuletzt den Eindruck, dass es bei diesem mutmaßlichen Datenschutzverstoß darum gegangen sein könnte, einen potenziellen Kandidaten zu finden.

Aufgeklärt jedenfalls ist die Sache noch nicht, heißt es bei der TSG, der Sachverhalt aber genieße Priorität und man werde nach der Aufarbeitung die e.-V.-Mitglieder informieren. Interessant: Nach kicker-Informationen soll zumindest ein Zwischenbericht in der Sache vorliegen.

Wen holt die TSG in die Geschäftsführung?

Vor der Mitgliederversammlung jedenfalls ist nicht mit zentralen Entscheidungen zu rechnen, etwa der Neubesetzung der offenen Geschäftsführerposten in der GmbH – aktuell ist dort nur noch der für den Sport zuständige Andreas Schicker vertreten. „Zukunftsthemen werden im Anschluss an die Wahl im engen Austausch zwischen dem neu zusammengesetzten Vorstand und Andreas Schicker besprochen“, heißt es bei Albrecht und Engelhardt.

Nicht minder spannend: Gerüchteweise wurden nach der Abberufung von Markus Schütz und Frank Briel von ihren Geschäftsführerposten in der GmbH ausgerechnet die beiden Mitarbeiter, die im Zuge des mutmaßlichen Datenverstoßes freigestellt worden waren, als mögliche Nachfolger gehandelt.

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