Angreifer Said El Mala wurde zum zweiten Mal in die A-Nationalelf berufen, nun soll es mit dem ersten Einsatz klappen. Und den 1. FC Köln sieht der 20-Jährige trotz des wackeligen Starts auf einem guten Weg.
Kölner für DFB nominiert
Am Dienstag stand Said El Mala in Köln zum letzten Mal für einige Tage mit Kollegen auf dem Trainingsplatz. Bis zum Montag muss sich der Linksaußen alleine in Form halten, dann stößt er zum Kader der deutschen Nationalmannschaft für die Länderspiele gegen Serbien und Griechenland. „Ich trainiere individuell, habe einen Laufplan“, sagte El Mala im Gespräch mit Radio Köln über die Zeit bis zum DFB-Auftakt. „Ich komme auch für einen Tag nochmal ans Geißbockheim und mache mich mit Ball fit, damit ich nicht komplett ohne Ballgefühl dorthin fahre.“
Fit ist El Mala nach seinem grippalen Infekt wieder, zuletzt beim 1:2 gegen den HSV reichte es schon wieder für 90 Minuten. „Ich bin bei vollen Kräften“, sagt der 20 Jahre alte Dribbler, der von Bundestrainer Jürgen Klopp für die Nationalelf berufen wurde und zu dem Teil des XXL-Kaders gehört, der den zweiten Teil der dreiwöchigen Länderspielpause bestreitet.
Das Verhältnis zu Klopp stimmt
Die Nachricht, dass er nach der Berufung im vergangenen November durch den damaligen Bundestrainer Julian Nagelsmann erneut im DFB-Kader steht, erreichte El Mala indes im Flugzeug. „Ich habe ihm dann geschrieben, dass ich zurückrufe, sobald ich gelandet bin“, verriet der gebürtige Krefelder und berichtete: „Das Telefonat war kurz und knapp, er hat in dem Moment viele Anrufe bekommen. Da haben viele Spieler zurückgerufen.“
Das Verhältnis zwischen Talent und erfahrenem Trainer stimmt aber offenbar. „Ich war nervös, aber das geht nach zehn Sekunden weg“, schilderte El Mala und betonte: „Er ist ein Trainer, der dich mit seiner guten Laune mitreißt. Dann bist du gar nicht mehr nervös.“ Intensivere Gespräche zwischen dem Senkrechtstarter der vergangenen Bundesliga-Spielzeit und Klopp werden folgen, glaubt El Mala: „Er hat gesagt: Wir reden dann nochmal in Ruhe, wenn du angekommen bist.“
El Mala sieht den FC auf einem guten Weg
Der schnelle Offensivspieler, der seinen Vertrag in Köln jüngst sogar bis 2031 verlängerte, sieht die abermalige Berufung jedenfalls als Bestätigung seiner Leistungen. „Ich schätze die Nominierung sehr. Das heißt, dass er etwas gesehen hat, was ihm gefallen hat“, sagte El Mala und kündigte an: „Natürlich gibt es Themen, an denen man arbeiten muss. Das weiß er und ich auch. Aber ich habe die Chance mich zu zeigen und das werde ich nutzen.“
Dass es mit dem 1. FC Köln zuletzt gleich zweimal nicht für einen Sieg reichte, wurmt El Mala hingegen. „Es hat schon wehgetan, nicht zu gewinnen oder einen Punkt mitzunehmen. Wir waren das dominantere Team und wurden mit leichten Gegentoren bestraft“, monierte er nach der Niederlage gegen den HSV. Grundsätzlich sieht El Mala die Geißböcke aber auf einem guten Weg. „Dass wir konkurrenzfähig sind, wissen wir. Es gilt, die Siege mitzunehmen und jeden Punkt, der möglich ist.“
Das Saisonziel formulierte er ambitioniert: „Am besten unter den Top 10 landen und in der Liga bleiben.“ El Malas Resümee nach vier Partien: „Wir haben vier Punkte, es gibt Schlechteres.“
Angreifer Said El Mala wurde zum zweiten Mal in die A-Nationalelf berufen, nun soll es mit dem ersten Einsatz klappen. Und den 1. FC Köln sieht der 20-Jährige trotz des wackeligen Starts auf einem guten Weg.
