Während die anderen Neuzugänge des SC Freiburg in der Vorbereitung bereits ihre Einsätze hatten, war von Rihito Yamamoto bislang nichts zu sehen außerhalb der Trainingseinheiten. Es wird wohl noch eine Weile dauern, bis der Japaner in Pflichtspielen dabei ist.
Japanischer Neuzugang kam aus Belgien
Nach dem 3:0 des SC Freiburg bei der Generalprobe gegen Crystal Palace am Samstagnachmittag gab es eine kleine japanische Sit-in-Party in der Mixed Zone des Europa-Park-Stadions. Daichi Kamada und Takehiro Tomiyasu vom englischen Team trafen sich zum Austausch mit Mio Backhaus, Yuito Suzuki, Keisuke Goto und auch Rihito Yamamoto, der als einziger nicht gespielt hat und nur Zuschauer war. „Das interne Testspiel, das wir in der ersten Vorbereitungswoche hatten, konnte er noch mitmachen“, berichtete SC-Trainer Julian Schuster. „Dann war es einfach so, dass die hohe Intensität, die wir auch im Training haben, dafür gesorgt hat, dass es Reaktionen gab. Es sind aber keine strukturellen Verletzungen.“
Der Grund, warum der Sommer-Neuzugang, der für immerhin sieben Millionen Euro vom belgischen Erstligisten St. Truiden kam, nicht in den offiziellen Testspielen eingesetzt wurde. Zunächst ist laut Schuster Aufbauarbeit gefragt, „Schritt für Schritt, dass er die Intensität und das Niveau halten kann“. Yamamoto habe im Training „Momente, die sehr vielversprechend sind“, so der Coach, „aber wir haben uns da hinentwickelt, dass auch viel Tempo im Training ist und das auch die Grundlage für unser Spiel ist – und dafür bereiten wir ihn vor“.
Suzuki und Goto helfen bei der Integration
Bei der allgemeinen Eingewöhnung hat der 24-Jährige „Lichto“, wie er gerufen wird, große Hilfe in Suzuki, der sich in seinem ersten Jahr beim Sport-Club zu einem Leistungsträger entwickelt hat. Beide kennen sich aus gemeinsamen Spielen in den U-Nationalmannschaften. Und mit Stürmer Goto, der in diesem Sommer ebenfalls neu kam, hat Yamamoto vergangene Saison zusammen bei St. Truiden gespielt.
„Im wahrsten Sinne ein Mittelfeldallrounder“, so beschrieb Sportdirektor Klemens Hartenbach ihn bei der Verpflichtung. „Er kann einen großen Aufwand betreiben, ist sehr spielfreudig und kann nach vorne seine Akzente setzten in Form von letzten Pässen oder eigener Torgefährlichkeit“, fügte Schuster beim Trainingsauftakt hinzu. „Wir erwarten, dass er einer ist, der unser Spiel nach vorne treiben kann über eine gewisse Ballsicherheit.“
98 Pflichtspiele hat Yamamoto für St. Truiden gemacht. In der vergangenen Saison hat er in der Jupiler Pro League fünf Tore erzielt und acht Assists beigesteuert, vor allem von der Achterposition aus. „Aber mit einer gewissen Entwicklung habe ich die Fantasie, dass er das eine Position weiter vorne auch machen kann“, meinte der SC-Coach. Grundsätzlich könnte er auch einer sein, der den zu Aston Villa abgewanderten Johan Manzambi ersetzt, der im Mittelfeld der Freiburger den offensiveren Part übernommen hatte. Dazu muss der Japaner allerdings noch die Intensität im Training steigern können.
Während die anderen Neuzugänge des SC Freiburg in der Vorbereitung bereits ihre Einsätze hatten, war von Rihito Yamamoto bislang nichts zu sehen außerhalb der Trainingseinheiten. Es wird wohl noch eine Weile dauern, bis der Japaner in Pflichtspielen dabei ist.
