Elvedi? Nicolas? Gladbachs Sportchef Schröder gibt ein Update 

Wie geht es weiter bei Borussia Mönchengladbach mit zwei Leistungsträgern, deren Verbleib nicht final gesichert ist? Der Sportchef sprach am Samstag über den aktuellen Stand.

Ngoumou spielt im Ausland vor

Am Freitagabend bestätigte Trainer Eugen Polanski Angreifer Tim Kleindienst als Mannschaftskapitän und gab außerdem den Mannschaftsrat für die neue Saison bekannt. Neben Philipp Sander und Kevin Diks sind darin mit Nico Elvedi, der zugleich zum Vizekapitän ernannt wurde, und Moritz Nicolas auch zwei Profis vertreten, die noch für einen Wechsel infrage kommen. Ist die Aufnahme in den Mannschaftsrat ein Indiz dafür, dass inzwischen alle Transfermöglichkeiten vom Tisch sind und das Duo bei der Borussia bleibt? Am Samstag, einen Tag vor der Abreise der Gladbacher aus dem Trainingslager in Rottach-Egern, gab der Sportchef ein Update.

„Der Stand der Dinge ist: Es gibt keine Anfragen“, sagte Rouven Schröder in Bezug auf Elvedi (Vertrag bis 2027) und Nicolas (2029) und erklärte: „Wir besetzen die Positionen im Mannschaftsrat so, wie sich die Situation gerade darstellt, nach unserer vollsten Überzeugung.“ Borussias „Head of Sports“ weiß allerdings auch, dass sich die Lage schnell ändern kann, wenn vor allem der Transfermarkt in England richtig in Schwung gerät. „Es wird natürlich kein potenzieller Interessent sagen: Oh, der Spieler ist im Mannschaftsrat, den fragen wir jetzt nicht mehr an.“

Ngoumou erhält Chance, sich im Training zu zeigen

Klar ist: Schröder hat vorgesorgt und den Markt nach möglichen Ersatzkandidaten abgeklopft. Speziell im Falle eines Elvedi-Abgangs müsste mit einem Qualitätstransfer für die Innenverteidigung reagiert werden. Bei Torhüter Nicolas wäre die Borussia nach der Verpflichtung von Daniel Batz (Mainz 05) schon sehr gut aufgestellt. Die Borussen halten bei beiden Personalien das Heft des Geschehens in der Hand. In den Verträgen von Elvedi und Nicolas ist der Zeitpunkt zum Ziehen der Ausstiegsklausel bereits ausgelaufen. Die interessierten Vereine müssten mit den Gladbachern über die Höhe der Ablösesumme verhandeln.

Neue Bewegung kommt allerdings in die Personalie Nathan Ngoumou. Der Flügelspieler, der die vergangene Saison aufgrund eines Risses der Achillessehne verpasst hat, wird sich in der nächsten Woche – erstmal auf Zeit – aus Mönchengladbach verabschieden und bei einem Klub aus dem Ausland vorspielen. Die Borussen geben Ngoumou die Gelegenheit, sich vor Ort im Training zu zeigen nach der langen Verletzungspause. „Er ist weiterhin ein gefragter Spieler und hat einen gewissen Marktwert“, betonte Schröder. In Gladbach besitzt Ngoumou, dessen Vertrag ausläuft, keine Perspektive mehr. Seine Position auf dem rechten Flügel ist mehrfach besetzt. Auch mit Tomas Cvancara (2028) beschäftigen sich offenbar mehrere Klubs, ohne dass ein Wechsel konkret bevorsteht.

 Wie geht es weiter bei Borussia Mönchengladbach mit zwei Leistungsträgern, deren Verbleib nicht final gesichert ist? Der Sportchef sprach am Samstag über den aktuellen Stand. 

 

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