Er war bei Bayern eingeplant: Warum Aseko vor dem Abschied steht 

Nach einem starken Jahr bei Hannover 96 sah es zwischendurch so aus, dass Noel Aseko beim FC Bayern Fuß fassen könnte. Doch die Münchner verfolgen nun doch einen anderen Plan und sollen mit Eintracht Frankfurt sehr weit sein.

Wechsel zu Frankfurt zeichnet sich ab

Ursprünglich war er für die kommende Saison eingeplant – um nach dem Abschied von Leon Goretzka zusammen mit Tom Bischof die Planstelle im Mittelfeld zu besetzen und um seine persönliche Entwicklung voranzutreiben. Schließlich hat Noel Aseko in der abgelaufenen Spielzeit bei Hannover 96 stark für sich geworben.

Die Münchner Verantwortlichen waren sich schnell einig, Aseko zum deutschen Rekordmeister zurückzuholen. Dies ist geschehen. Der Plan mit dem Youngster hat sich jedoch in den vergangenen Wochen geändert. Einerseits, weil Neuzugang und Linksverteidiger Nathaniel Brown ebenfalls im defensiven Mittelfeld spielen kann und somit der nötige Back-up auf dieser Position vorhanden ist. Andererseits, weil der FC Bayern Einnahmen braucht.

Da weder für Joao Palhinha, Sacha Boey noch Bryan Zaragoza ein Markt vorhanden ist, für das Trio jetzt seit 1. Juli zudem wieder Gehaltskosten anfallen und sich selbst durch den Verkauf von Alexander Nübel zu Besiktas Istanbul kein wirkliches Plus verzeichnen lassen konnte, ist der FC Bayern anderweitig gefordert. Respektive führen die mangelnden Verkäufe dazu, dass am Campus ausgebildete Talente für zu geringen Wert verkauft werden (müssen), um die Bilanz zu retten und gleichzeitig die Verpflichtungen von Brown und Ismael Saibari für gut 100 Millionen Euro zu finanzieren.

Auch deshalb steht Jonathan Asp Jensen kurz vor einem Abschied – und eben der von Eintracht Frankfurt umworbene Aseko. Rund 15 Millionen Euro hatten sich die Bayern als Ablöse vorgestellt. Nach den jüngsten Gesprächen zwischen den Frankfurtern und den Münchnern könnten die beiden Klubs bei 13 Millionen Euro zusammenfinden. Letzte Details gibt es noch zu klären. Weitere Gespräche zwischen den Parteien folgen zeitnah, aber langsam zeichnet sich ein Wechsel ab.

Sollte der Deal durchgehen, wäre Aseko nach Daniel Peretz und Jonah Kusi-Asare der dritte Verkauf dieses Transfersommers – und zusammen mit Nicolas Jackson, Raphael Guerreiro und Goretzka der sechste Abgang.

 Nach einem starken Jahr bei Hannover 96 sah es zwischendurch so aus, dass Noel Aseko beim FC Bayern Fuß fassen könnte. Doch die Münchner verfolgen nun doch einen anderen Plan und sollen mit Eintracht Frankfurt sehr weit sein. 

 

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