Seit diesem Mittwoch trägt das Gladbacher Stadion offiziell den Namen „ista-Borussia-Park“. Geschäftsführer Dr. Stefan Stegemann spricht von einem „besonderen Moment in der nun schon fast 126-jährigen Vereinsgeschichte“.
Namenspartnerschaft bringt über 20 Millionen Euro
Seit diesem Mittwoch ist die Gladbacher Heimspielstätte offiziell umbenannt. Zur neuen Saison trägt der VfL seine Heimspiele im „ista-Borussia-Park“ aus. Erstmals überhaupt vermarktet der Traditionsverein den Namen des klubeigenen Stadions. Der Energiedienstleister Ista erhält nach kicker-Informationen zwischen vier und fünf Millionen Euro pro Saison. Das verschafft dem Klub wirtschaftlich größeren Spielraum, auch da die Partnerschaft auf fünf Jahre bis zum 30. Juni 2031 angelegt ist.
„Der offizielle Beginn der Namenspartnerschaft mit ista, die uns bereits seit einem Jahr unterstützen, energieeffizienter zur werden, markiert für Borussia einen besonderen Moment in der nun schon fast 126-jährigen Vereinsgeschichte“, wird Geschäftsführer Dr. Stefan Stegemann am Mittwoch zitiert. Auch Hagen Lessing, CEO von ista, spricht von einem „großen und bewegenden Moment, auf den wir lange hingefiebert haben“.
Der erste Schriftzug „ista-Borussia-Park“ ist seit der letzten Juni-Woche an der Osttribüne angebracht, die Schriftzüge im Norden und Süden des Stadions folgen demnächst. „Doch nicht nur die weithin sichtbaren Schriften an den Stirnseiten werden aktualisiert. Auch alle anderen Schilder und Flächen im und am Stadion sowie im Stadtgebiet und auf den Autobahnen, auf denen bislang „Borussia-Park“ stand, werden künftig den „ista-Borussia-Park“ ausweisen“, teilte der VfL mit.
„Zukunftsfähige Entscheidungen“ fürs Stadion geplant
„Im Rahmen unserer Nachhaltigkeitspartnerschaft haben wir mit Borussia bereits zahlreiche Maßnahmen angestoßen, um das Stadionareal mit smarter Technik energieeffizienter zu machen“, erklärt Lessing: „Dass unsere Partnerschaft nun im Namen dieses traditionsreichen und emotionalen Ortes sichtbar wird, ist ein starkes Zeichen gegenseitigen Vertrauens – und ein bedeutender Schritt für unsere gemeinsame Zukunft.“
Konkret geht es im gesamten Stadionareal um moderne Gebäudetechnik – von digitalen Messgeräten über Heizungsmonitoring und Energiemanagement-Systeme bis zu Ladesäulen. So sollen die Energieflüsse auf dem Gelände und in den Gebäuden vollständig erfassbar und besser steuerbar werden.
„Wir identifizieren und prüfen gemeinsam mit ista eine Vielzahl von Optionen, um zukunftsfähige Entscheidungen für unser Stadion treffen zu können“, sagt mit Bernhard Nießen Borussias Direktor Stadionbetrieb & Sicherheit: „Für mich als Bauingenieur, der schon verantwortlich für den Bau des Geländes und des Stadions Anfang der 2000er-Jahre war, ist es eine echte Freude, mit dem ista-Team die zahlreichen technischen Innovationen für den ista-Borussia-Park anzugehen und die Zukunft zu gestalten.“
Seit diesem Mittwoch trägt das Gladbacher Stadion offiziell den Namen „ista-Borussia-Park“. Geschäftsführer Dr. Stefan Stegemann spricht von einem „besonderen Moment in der nun schon fast 126-jährigen Vereinsgeschichte“.
