Burkardt-Eklat überschattet die Vorbereitung aufs Saisonfinale 

Eintracht Frankfurt kommt nicht zur Ruhe. Stürmer Jonathan Burkardt soll Trainer Albert Riera beim jüngsten Auswärtsspiel in Dortmund beleidigt haben. Riera moniert die Indiskretionen.

Geldstrafe nach Riera-Beleidigung

Die Vorbereitung auf das Heimspiel gegen den VfB Stuttgart wird von einem Eklat um Jonathan Burkardt überschattet. Die Bild berichtete am Freitag, dass der Stürmer im vergangenen Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund nach seinem Tor zum 2:3-Endstand Trainer Albert Riera mit den spanischen Worten „Puta Madre“ beleidigt haben soll. Dieser Fluch lässt sich unter anderem mit „Hurenmutter“ übersetzen.

Riera habe das zunächst nicht mitbekommen, Burkardt am Dienstag bei der Videoanalyse aber vor versammelter Mannschaft damit konfrontiert. Der 25-Jährige sei geständig gewesen, berichtete die Bild. Daraufhin sei eine Geldstrafe in Höhe von 20.000 Euro verhängt worden. Sportvorstand Markus Krösche ließ eine kicker-Anfrage nach weiteren Konsequenzen bis zum Erscheinen dieses Artikels unbeantwortet.

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Klar ist: In der normalen Unternehmenswelt würde eine derartige Beleidigung des direkten Vorgesetzten die fristlose Kündigung nach sich ziehen. Doch im Profifußball ticken die Uhren anders. Im vergangenen Sommer zahlte die Eintracht für Burkardt etwa 22 Millionen Euro Ablöse an Mainz. Einen Rausschmiss können sich die Hessen nicht leisten.

„Das ist ein großes Problem in einem Klub“

Auf der Pressekonferenz am Freitagnachmittag bestätigte Riera den Bericht indirekt. Zu hoch wollte er das Thema allerdings nicht hängen. „Wer den Regeln nicht folgt, wird bestraft. Er hat das akzeptiert und sich entschuldigt. Das ist für mich das Wichtigste. Auch wegen unserer vielen jungen Spieler, sie müssen die Regeln kennen“, sagte Riera. Mehr stört ihn, dass solche Interna überhaupt an die Öffentlichkeit gelangen.

„Wisst ihr auch, was ich heute Morgen zum Frühstück hatte?“, fragte Riera rhetorisch. Ernsthaft konstatierte er: „Das ist ein großes Problem in einem Klub. Solche internen disziplinarischen Dinge müssen unter uns bleiben – wie in jedem Unternehmen. Das macht mich persönlich nicht sauer, aber es ist sehr traurig für den Klub.“ Erst vor zwei Wochen waren atmosphärische Störungen zwischen Riera und Burkardt publik geworden. Da ging es um angeblich zu hohe Körperfettwerte des Angreifers.

Die neueste Episode wirft abermals vor allem auf Burkardt ein schlechtes Licht. Offen bleibt, wer der Maulwurf ist. Laut Riera wird der Stürmer gegen den VfB Stuttgart zumindest im Kader stehen. Verzichten muss der Coach lediglich auf Nnamdi Collins (Sprunggelenk-OP) und Oscar Höjlund (Fußprobleme).

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