Schmidt bleibt Optimist: „Wir sehen die Chance noch“ 

Viel zu rechnen gibt es für den FCH nicht mehr: Zwei Spiele sind es noch in dieser Saison, und bei zwei Siegen wäre tatsächlich das Erreichen des Relegationsplatzes 16 drin. Vor einigen Wochen war das noch undenkbar.

FCH braucht zwei Siege

Den ersten von zwei Siegen möchte die Mannschaft von Frank Schmidt an diesem Sonntag (17.30 Uhr) beim praktisch geretteten 1. FC Köln feiern. Der Glaube bei den Fans, dass es der 1. FC Heidenheim doch noch auf den 16. Platz schafft, scheint jedenfalls definitiv zurückgekehrt zu sein: 1800 Anhänger begleiten den FCH ins Rheinische.

Das 3:3 beim FC Bayern am vergangenen Wochenende war durch den Münchner Ausgleich tief in der Nachspielzeit äußerst unglücklich für die Heidenheimer. Dennoch: Mit drei Punkten Rückstand auf Platz 16 und den Konstellationen an den beiden letzten Spieltagen besitzt Schmidts Team nun aber tatsächlich die Chance, diesen Platz zu erreichen.

Heidenheim hofft auf Patzer der Konkurrenz

„Das wollten wir haben. Wir rechnen aber nicht, wie wir es gerne hätten. Wir haben jetzt einen Auftrag: Wir spielen in Köln und müssen ein Spiel gewinnen. Das können wir beeinflussen“, sagte Schmidt, der weiß, dass die direkte Konkurrenz bereits am Samstag spielen wird. Der FC St. Pauli tritt in Leipzig an, Wolfsburg empfängt die Bayern. Sollten beide verlieren, könnten die Heidenheimer mindestens nach Punkten gleichziehen. Wenn Wolfsburg und St. Pauli verlieren, wäre das gleichbedeutend mit dem Klassenerhalt der Kölner, die dann nicht mehr eingeholt werden könnten.

Davon aber möchte Schmidt nichts wissen. „Das spielt keine Rolle, das ist uninteressant für uns. Wir wissen, was wir zu tun haben: das nachholen, was wir vergangene Woche kurz vor dem Abpfiff verpasst haben.“ Entscheidend sei, dass im Keller noch Licht brennt, sagte er. „Da spielt es auch keine Rolle, wie weit es gedimmt ist. Wir sehen die Chance noch, die Klasse zu halten, das ist zwei Spieltage vor Schluss noch möglich und das ist alles, was zählt.“

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Föhrenbach wohl mit Maske

Jonas Föhrenbach hatte sich in der vergangenen Woche die Nase gebrochen. Hier werde man versuchen, den Außenverteidiger mit Maske auflaufen zu lassen. Mit der Mannschaft konnte er aber noch nicht trainieren. „Am Ende liegt es an ihm selbst und wie er mit solch einer Maske zurechtkommt“, sagte Schmidt. Mathias Honsak ist ins Training zurückgekehrt, auch Christian Conteh steht wieder zur Verfügung. Marnon Busch bekam im Training einen Schlag ab, hier müsse man die letzten Tests abwarten. Das zeige aber auch, wie es in den Einheiten zur Sache gegangen sei, sagte Schmidt nicht unzufrieden.

Überhaupt stimmt den Coach optimistisch, wie sich seine Mannschaft in den vergangenen Wochen präsentierte – vor allem in den vergangenen beiden Wochen. „Da traue ich es uns durchaus zu, dass wir in Köln gewinnen können.“ Die Mannschaft gehe unbekümmert in diese beiden letzten Spiele, auch im Training sei die Stimmung gut. Womöglich kommt den Heidenheimern zugute, dass sie sich bereits seit Wochen auf dem letzten Platz befinden und durch die jüngsten Punktgewinne die Konkurrenz aus Hamburg und Wolfsburg etwas unerwartet noch gehörig unter Druck gesetzt haben.

„Ein besonderer Umstand, für den wir dankbar sind“

„Wenn du ganz unten stehst: Was kann noch schlechter werden? Das ist eine Situation, die wir seit Wochen kennen“, sagte Schmidt. In den letzten beiden Saisonspielen steige der Druck bei allen beteiligten Mannschaften noch einmal deutlich an. „Jetzt gehen wir in die letzten beiden Spieltage und es gibt noch verschiedene Konstellationen am Ende der Saison, was die Tabelle betrifft“, sagte Schmidt, der eigentlich nicht über derlei Konstellationen sprechen wollte. „Das ist ein besonderer Umstand, für den wir sehr dankbar sind und für den es sich weiter lohnt, mit allem zu kämpfen, was wir haben.“

Apropos unbeliebte Konstellationsdebatte: Am letzten Spieltag trifft der FC St. Pauli auf den VfL Wolfsburg. Spannender könnte es am Ende kaum sein – aber nur, wenn der FCH in Köln als Sieger vom Platz geht.

 Viel zu rechnen gibt es für den FCH nicht mehr: Zwei Spiele sind es noch in dieser Saison, und bei zwei Siegen wäre tatsächlich das Erreichen des Relegationsplatzes 16 drin. Vor einigen Wochen war das noch undenkbar. 

 

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