Chuki & Co? Thioune: „Das sieht schon vielversprechend aus“ 

Der SV Werder Bremen schiebt die ersten Kaderveränderungen an. Doch solange der Klassenerhalt noch nicht fix ist, ist zumindest der Trainer noch nicht vollumfänglich im Zukunfts-Modus.

Nächster Transfer in letzten Zügen

Am Donnerstag gab der SV Werder Bremen mit der Verpflichtung von Kenny Quetant offiziell den ersten Neuzugang für die neue Saison bekannt, ein weiterer soll möglichst zeitnah folgen: Der Transfer von Iván San José Cantalejo, genannt Chuki, liegt in den letzten Zügen, heißt es.

Der Mittelfeldspieler vom spanischen Zweitligisten Real Valladolid wäre die zweite ablösefreie Verpflichtung zur kommenden Spielzeit. In dieser Woche ist nicht mehr mit einem Vollzug zu rechnen, doch anschließend könnten die letzten Formalitäten geklärt werden und der Wechsel dann über die Bühne gehen.

Der kreative Mittelfeldspieler kommt zurzeit auf 15 Scorerpunkte (sieben Tore, acht Assists) in 34 Ligaspielen. Letzte Unklarheit herrscht aktuell ja zumindest noch darüber, in welcher Liga der 22-Jährige Spanier dann für seinen neuen Verein auflaufen würde.

Thioune fordert eigenen Werder-Beitrag

Weshalb Werder-Coach Daniel Thioune die Mission Klassenverbleib vorerst weiterhin über alles andere stellt: „Das ist der Auftrag, der an mich gerichtet war.“ Und demnach gilt sein Fokus auch erst einmal dem Auswärtsspiel in Sinsheim bei der TSG Hoffenheim (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker), wo man wieder „ein gutes Bild abgeben“ wolle, so Thioune – nicht wie zuletzt gegen Augsburg (1:3).

Werder benötigt einen Punktgewinn, um nun auch selbst noch einen Beitrag zur Bundesligazugehörigkeit 2026/27 zu liefern; andernfalls hängt diese von den Ergebnissen der Konkurrenten Wolfsburg und St. Pauli ab. „Das ist mir sehr wichtig“, sagte der Coach einerseits über einen Klassenerhalt aus eigener Kraft.

Falls diese an den letzten beiden Spieltagen (zudem gegen Dortmund) jedoch nicht mehr reichen sollte, trotz dann möglichem Ligaverbleib, betonte er aber auch, „dass wir uns das selbst erarbeitet und verdient haben“. Schon jetzt steht für den 51-Jährigen indes fest, dass „niemand vollends zufrieden“ aus dieser Saison herausgehen werde.

Zukunftsthemen und Bittencourt-Aus

Dass die Bremer parallel bereits erwähnte Kaderveränderungen anschiebt, ist Thioune natürlich nicht unrecht, er begleitet diese Prozesse in erster Linie „im off“, da seine Zuständigkeit erst noch woanders liege: „Das zahlt auf die Zukunft ein, aber viel wichtiger ist, dass die Gegenwart auf die Zukunft einzahlt – und da bin ich gerade vollumfänglich verantwortlich für.“

Trotzdem würde in den Bremer Personalplanungen freilich „nichts an mir vorbeilaufen“, so der Coach, der angesichts Quetant, Chuki & Co durchblicken ließ: „Das, was ich bisher bis begleiten durfte, sieht schon sehr vielversprechend aus.“ Demnach wird er auch mitbekommen haben, dass ein zumindest in Fankreisen gehandelter Name wie Julian Brandt in weiter Ferne liegt; der von Niclas Füllkrug zumindest zum aktuellen Zeitpunkt ebenso.

Nicht mehr das Werder-Trikot tragen wird indes Leonardo Bittencourt, dessen muskuläre Verletzung sich laut Thioune so gestaltet, „dass nahezu auszuschließen ist“, dass er noch mal zurückkehrt: „Ich hoffe immer noch auf eine Wunderheilung …“ Immerhin: Jens Stage wird in Sinsheim mit „sehr hohe Wahrscheinlichkeit“ in der Startelf stehen können.

 Der SV Werder Bremen schiebt die ersten Kaderveränderungen an. Doch solange der Klassenerhalt noch nicht fix ist, ist zumindest der Trainer noch nicht vollumfänglich im Zukunfts-Modus. 

 

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