Eine 1A-Lösung und zwei weitere Optionen: Wer ersetzt Gnabry? 

In die dezenten Meisterfeierlichkeiten mischte sich beim FC Bayern die bittere Nachricht vom Saison-Aus von Serge Gnabry. Trainer Vincent Kompany muss auf der Zehnerposition jetzt umplanen.

Vor- und Nachteile mit Musiala

Serge Gnabry galt in dieser Saison als gesetzt in wichtigen Spielen, gehörte zur A-Besetzung. Die Schlagzeilen gehörten meist Harry Kane vor sowie Michael Olise und Luis Diaz neben ihm auf dem Platz, doch mit seiner Routine und Klasse überzeugte auch der 30-jährige Nationalspieler als Zehner, der zehn Pflichtspieltore schoss und elf vorbereitete.

Doch im Abschlusstraining vor dem 4:2-Sieg gegen den VfB Stuttgart zog sich Gnabry beim Penalty-Schießen einen Ausriss der Adduktoren am rechten Oberschenkel zu. Die Saison ist für ihn gelaufen, selbst wenn die Münchner das Finale der Champions League am 30. Mai in Budapest erreichen sollten. Zudem dürfte er die Weltmeisterschaft verpassen. Bitte für ihn, den FC Bayern und den DFB.

Wie ersetzt Vincent Kompany also Gnabry? Die offensichtliche und logische Lösung in den anstehenden K.-o.-Spielen heißt Jamal Musiala. Er präsentiert sich knapp zehn Monate nach seiner schweren Verletzung seit der letzten Länderspielpause in deutlich besserer Form. Auch am Sonntag gegen den VfB überzeugte Musiala in der ersten Halbzeit, ehe er, wie vorher abgesprochen, ausgewechselt wurde.

Musiala kommt wie gerufen, Guerreiro oder Kane können es auch auf der Zehn

Das Spiel der Bayern verändert sich mit Musiala auf der Zehn etwas, der 23-Jährige geht häufiger als Gnabry ins Dribbling, sucht das Eins-gegen-eins. Bestes Beispiel: das Ausgleichstor gegen Stuttgart, als sich Musiala gegen zwei Gegenspieler im Strafraum durchwurstelte und perfekt für Torschütze Raphael Guerreiro auflegte. Die Gefahr: Ballverluste, die ihm im Dribbling noch zu häufig passieren und ein Gegner wie PSG gnadenlos ausnutzen könnte. Dennoch: Ein Musiala in guter Form kommt für Kompany und die Bayern wie gerufen.

Weil der Nationalspieler jedoch lange fehlte und ihm die benötigte Zeit eingeräumt wird, braucht er Pausen, wird nicht jedes der letzten Spiele absolvieren oder auch mal vorzeitig vom Platz gehen. In den nun bedeutungslosen Bundesligaspielen ist vor allem Guerreiro eine Option auf der Zehn. Der Portugiese ist dort stärker als auf der defensiven oder offensiven Außenbahn, das 1:1 gegen den VfB war bereits sein fünftes Saisontor. Trotz seines feststehenden Abschieds nach der Saison bleibt er eine wichtige Alternative.

Kompany hat eine dritte, in dieser Saison auch schon erprobte Möglichkeit. Er könnte während einer Partie oder schon bei Anpfiff Harry Kane auf die Zehnerposition zurückziehen, der Engländer hat Fähigkeiten als Spielmacher. Vor ihm käme dann Nicolas Jackson zum Einsatz. Der glänzt nicht gerade als Kombinationsfußballer, schießt aber auch regelmäßig seine Tore.

Fazit: Gnabrys Ausfall tut den Bayern weh, Optionen haben sie aber immer noch genügend. Eine weitere Verletzung sollte im Saisonendspurt aber nicht mehr passieren, dann würde es vor allem mit Blick auf die Wechsel während einer Partie dünn.

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