Gegen Werder Bremen brachte Said El Mala den 1. FC Köln per Elfmeter auf die Siegesstraße. Im Anschluss sprach er auch über seine Zukunft.
Nach elftem Treffer für Köln
Es war sein erster Treffer per Elfmeter und außerdem ein besonders wichtiger. Beim 3:1 des 1. FC Köln gegen Werder Bremen schoss Said El Mala die Geißböcke bereits nach sieben Minuten in Führung. „Ich habe mich gut gefühlt, habe den Ball hingelegt und geschossen“, sagte der 19-Jährige im Anschluss. „Es war auch Druck, aber ich hatte Bock, mal wieder ein Tor zu schießen.“ Es war Saisontreffer Nummer elf für den Senkrechtstarter, der Top-Scorer des Aufsteigers ist.
Dass er sich den Ball schnappte, verhinderte der erfahrene Kollege Jakub Kaminski nicht. „Eine selbstbewusste Entscheidung“, begründete El Mala, „ich glaube, der Trainer vertraut mir dafür genug“.
Ein Tor, das den Startschuss gab für den ersten Sieg nach zuvor acht Partien ohne Erfolgserlebnis. „Das gibt extrem viel Energie für die nächsten Spiele“, so El Mala. „Wir sind als Team extrem zusammengewachsen in den vergangenen Tagen, das spürt das ganze Stadion.“
Viel Vertrauen von Wagner
Ihm selbst hatte Coach René Wagner gleich bei dessen Antrittspressekonferenz nach der Trennung von Ex-Trainer Lukas Kwasniok quasi eine Stammplatzgarantie ausgestellt. „Ich spüre das Vertrauen, habe einen offenen Austausch mit René. Wir quatschen, wenn etwas nicht passt, aber wir quatschen auch, wenn etwas wichtig ist. Ich spüre das Vertrauen extrem, ruhe mich aber nicht darauf aus. Mit der Unterstützung des Trainers macht es das einfach leichter“, schilderte El Mala.
Ob dieses Vertrauen seine Zukunft beeinflusst? Das Interesse englischer Klubs am Dribbler ist verbrieft, mit jedem Treffer wird er wertvoller für den 1. FC Köln und interessanter für andere Vereine. El Malas Vertrag in Köln läuft ohne Ausstiegsklausel noch vier Jahre – ob er den erfüllt?
„Die Lust ist extrem groß, ich fühle mich wohl“, sagte der Shootingstar zwar, betonte bereits am DAZN-Mirkofon, es habe vertrauliche Gespräche mit FC-Sportgeschäftsführer Thomas Kessler gegeben, fügte dann aber auch ehrlich an: „Was passiert, kann ich nicht sagen. Aber ich habe noch fünf Spiele zu gehen und da gebe ich alles.“ Darauf angesprochen, ob er denn in Köln bleiben werde, antworte er nur kurz: „Das kann ich nicht sagen.“
Nicht vier Jahre also, sondern fünf Partien. Duelle in der Bundesliga, in denen es für den FC um den Klassenerhalt geht – und nach denen El Malas Zukunft höchstwahrscheinlich anderswo liegt.
Gegen Werder Bremen brachte Said El Mala den 1. FC Köln per Elfmeter auf die Siegesstraße. Im Anschluss sprach er auch über seine Zukunft.
