Bouanani: Der strauchelnde 20-Millionen-Euro-Mann 

20 Millionen Euro ließ sich der VfB Stuttgart im Sommer die Dienste von Badredine Bouanani kosten. Doch nach einem guten Saisonstart ist der 21-Jährige bei den Schwaben nur noch Statist. Hoffnung macht da die Entwicklung eines anderen Stuttgarters.

VfB wartet auf den Hendriks-Effekt

Sie kennen sich seit Jahren, spielten immer wieder mit den U-Mannschaften Algeriens und Marokkos gegeneinander – und jetzt gemeinsam in Stuttgart. Besser gesagt: Bilal El Khannouss spielt eine Haupt-, Badredine Bouanani nur eine Nebenrolle. Der Algerier befindet sich noch auf dem Weg zum vollwertigen Bundesliga-Spieler. Talentiert, technisch versiert, temporeich, aber physisch noch überfordert.

Bei einer Ablöse von rund 20 Millionen Euro, die OGC Nizza für den 21-Jährigen bekam, ist Geduld ein teures Gut. Ein Invest, das der offensive Flügelmann nur teilweise rechtfertigen konnte. Nach seinem guten Saisonstart mit zwei Toren in der Europa League taucht er ab. In Liga und Pokal ist er torlos und zuletzt immer mehr ins Hintertreffen geraten. Jamie Leweling, Chris Führich, Tiago Tomas und sogar El Khannouss haben ihn an den Rand gedrängt.

WM-Teilnahme scheint außer Reichweite

Eine Situation, die den algerischen Nationalspieler, der im Januar nicht für den Afrika-Cup nominiert wurde, betrübt. Die er aber schnellstmöglich verändern möchte. Auch wenn Bouanani wisse, wie im Januar in einem Klub-Interview von ihm gesagt, dass es normal sei, „nach einem Wechsel den einen oder anderen Anpassungsprozess zu durchleben. Ich nutze jede Einheit, um mich zu verbessern und aufzudrängen“. Ohne Wirkung bisher.

Seinem Ziel, „auf hohem Niveau noch mehr Konstanz in mein Spiel zu bekommen“, ist er nicht nähergekommen. „Ich habe einerseits richtig gute Phasen mit zielstrebigen Aktionen, bin andererseits in manchen Abschnitten zu wenig präsent“, sagt der Angreifer, für den es darum gehe, „die aktiven, guten Phasen zu erhöhen und die anderen zu reduzieren“.

„Er hat einen überragenden Abschluss, kommt aber zu selten in diese Situationen.“ (Sebastian Hoeneß über Badredine Bouanani)

Dennoch blieb er in den elf Bundesliga-Partien seit Jahresbeginn nur Statist, stand achtmal ohne Einsatz im Kader, wurde zweimal in der Schlussphase eingewechselt und spielte einmal durch. Der „Hallo, jetzt komm‘ ich“-Effekt blieb aus, die Träume von einer WM-Teilnahme im Sommer dürften ausgeträumt und die Sitzplätze im Stuttgarter Liga-Tourbus auf andere verteilt sein.

Alle Beteiligten blicken schon auf die neue Saison, warten auf einen Hendriks-Effekt. Denn auch der Niederländer Ramon Hendriks war anfangs nur Teilzeitarbeiter. Mittlerweile hat er sich zum Startelfkandidaten entwickelt. So sollte es auch für Bouanani laufen.

Dieser habe „einiges drauf mit seinem linken Fuß“, sagt Cheftrainer Sebastian Hoeneß. „Er hat einen überragenden Abschluss, kommt aber zu selten in diese Situationen.“ Weil dem Jungstar das nötige Durchsetzungsvermögen fehlt. Genau das ist eine der größten Stärken von Hendriks.

 20 Millionen Euro ließ sich der VfB Stuttgart im Sommer die Dienste von Badredine Bouanani kosten. Doch nach einem guten Saisonstart ist der 21-Jährige bei den Schwaben nur noch Statist. Hoffnung macht da die Entwicklung eines anderen Stuttgarters. 

 

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