Werners Rückkehr nach Bremen: „Wer pfeift, der pfeift – wer sich freut, der freut sich“ 

Für Ole Werner ist Leipzigs Auswärtsspiel in Bremen eine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte. Dort muss der RB-Trainer aber auf den angeschlagenen Brajan Gruda verzichten. Dafür kehrt Assan Ouedraogo nach mehrwöchiger Verletzung in den Kader zurück. Und auch Peter Gulacsi sitzt wieder auf der Bank.

Ouedraogo vor Comeback – Gruda fällt aus

Dreieinhalb Jahre hat Ole Werner erfolgreich bei Werder Bremen gearbeitet. Am Samstag kehrt er erstmals nach seiner Anstellung bei den Grün-Weißen als gegnerischer Trainer ins Weserstadion zurück. Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel sagte der Leipzig-Trainer zwar, dass das „natürlich etwas Besonderes“ sei, aber auch, dass er sich am Spieltag selbst über das Thema „keine Gedanken“ mehr machen werde. Ob die Werder-Fans ihn dann freundlich begrüßen oder ihm eher mit Abneigung begegnen, lässt Werner ohne viele Emotionen auf sich zukommen: „Wer pfeift, der pfeift – wer sich freut, der freut sich. Ich kann das nicht verändern oder beeinflussen.“

Gruda verletzte sich bei der U 21 – Ouedraogo und Diomande sind einsatzbereit

Was der Trainer auch nicht ändern kann, ist, dass ihm mit Brajan Gruda einer der formstärksten Spieler im RB-Kader am Samstag nicht zur Verfügung steht. Beim 5:0 gegen Hoffenheim hatte der 21-Jährige noch mit zwei Toren und einer Vorlage geglänzt, sich dann aber in der Länderspielpause verletzt: „Brajan hat leider Adduktorenprobleme von der U 21 mitgebracht. Er wird gegen Bremen nicht zur Verfügung stehen. Wir sind aber guter Dinge, dass es gegen Gladbach schon wieder anders aussieht“, sagte Werner.

„Er ist, das sagt schon der gesunde Menschenverstand, keine Option von Beginn an. Aber im Laufe des Spiels sicherlich.“ (Ole Werner über Assan Ouedraogo)

Der breite Leipziger Kader könne den Ausfall des Unterschiedspielers, der schon nach „sehr kurzer Zeit ein ganz wichtiger Teil der Mannschaft“ sei, auffangen. Werners Zuversicht wird sicherlich auch dadurch gespeist, dass ihm mit Assan Ouedraogo ein anderer talentierter Mittelfeldspieler gegen Bremen erstmals seit dem 17. Spieltag wieder zur Verfügung stehen wird: „Bei Assan ist es so, dass er jetzt relativ lange raus war. Er ist, das sagt schon der gesunde Menschenverstand, keine Option von Beginn an. Aber im Laufe des Spiels sicherlich.“ Und auch Shootingstar Yan Diomande, den gegen Hoffenheim Schulterschmerzen plagten, hat laut Werner „keine Probleme“ mehr und ist „voll einsatzfähig“.

Werner lobt das Torwartteam und hofft auf mehrere Leipziger im DFB-Trikot

Ein weiteres wichtiges Personal-Update betrifft Torhüter Peter Gulacsi: Der Routinier fiel seit Mitte Februar mit einem Innenbandriss im Knie aus, wurde im Tor aber gut durch Maarten Vandevoordt, der in der folgenden Saison ohnehin die neue Nummer 1 werden soll, vertreten. Jetzt kehrt Gulacsi in den Kader zurück, sitzt gegen Bremen aber zunächst auf der Bank. Einer Wachablösung der Leipziger Nummer 1 schon in der aktuellen Saison erteilte Werner eine Absage: „Es ist einfach so, dass Peter Gulacsi unsere Nummer 1 ist. Das hat er in dieser Saison auch unter Beweis gestellt.“

Vandevoordt habe einen „guten Rhythmus aufgenommen und sehr gute Leistungen gezeigt“. Das sieht der Trainer aber nur als Vorteil, weil Gulacsis Rückkehr ins RB-Tor behutsam vorbereitet werden kann: „Es geht darum, dass wir Woche für Woche gut aufgestellt sind. Wir müssen da jetzt nichts übers Knie brechen. Die Dinge können wir uns ganz in Ruhe angucken, weil wir ein super Torwartteam haben.“

Angesprochen auf die Leistungen der Nationalmannschaft übte sich Werner in Zurückhaltung. Er wollte die Auftritte des DFB-Teams nicht kommentieren. Seinen potenziellen deutschen Nationalspielern – Ridle Baku, Benjamin Henrichs, Ouedraogo und Gruda – gab er aber noch ein paar hoffnungsvolle Worte mit: „Wenn es nach mir geht, sehen wir sie alle. Es ist immer so vor Turnieren, dass sich der Kader noch mal ändert, und ich denke, dass für keinen der Genannten der Zug schon abgefahren ist.“

 Für Ole Werner ist Leipzigs Auswärtsspiel in Bremen eine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte. Dort muss der RB-Trainer aber auf den angeschlagenen Brajan Gruda verzichten. Dafür kehrt Assan Ouedraogo nach mehrwöchiger Verletzung in den Kader zurück. Und auch Peter Gulacsi sitzt wieder auf der Bank. 

 

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