„Werden keinen Fehler machen“: Polanski mit klarer Haltung vor Heidenheim 

Um sich der akuten Abstiegszone weiter zu entledigen, muss Borussia Mönchengladbach am Karsamstag einen Heimsieg gegen Heidenheim landen. Dementsprechend ernst wird die Sache genommen.

Gladbach vor wichtigem Schritt

Dass das bei mageren 15 Punkten am Tabellenende stehende Heidenheim wohl bald den Gang zurück in die Zweitklassigkeit angehen muss, hat etwa Trainer Frank Schmidt zuletzt Ende Februar schon durchklingen lassen.

Selbstaufgabe kommt deswegen aber noch lange nicht infrage, was auch Gladbachs Coach Eugen Polanski erkennt. Vor dem bevorstehenden Duell der Fohlenelf mit dem FCH am Samstag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker) äußerte sich der frühere Spieler deshalb klipp und klar.

Zumal nach der jüngsten Länderspielpause die Zeit als ganzes Team naturgemäß vor dem Neuaufschlag in der Liga begrenzt ist. „Dementsprechend muss die Besprechung (vom heutigen Donnerstagvormittag; Anm. d. Red.) sitzen – und ich hoffe, das hat sie.“ Doch damit nicht genug: „Morgen muss dann noch das Training sitzen, dann sind wir bereit für das Spiel.“

Heidenheim „gibt sich nicht auf“

Während dieser Partie erwarte Polanski schließlich vollste Konzentration, taktische Dizipliniertheit und Konsequenz vor des Gegners Gehäuse von seinen Schützlingen. Ausreden? Soll es keine geben. „Wir werden keinen Fehler in der Vorbereitung machen, davon kann man ausgehen“, so der BMG-Trainer. „Wir spielen nicht gegen den Tabellenletzten, sondern gegen einen Bundesligisten, der seine Qualitäten hat. Sie haben nicht umsonst zuletzt ein 0:2 gegen Leverkusen aufgeholt (3:3 am Ende; Anm. d. Red.). Sie geben sich nicht auf.“

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Was allgemein auf dem Spiel steht, liegt auf der Hand. Mit momentan 29 Zählern und fünf Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz 16 (St. Pauli) wollen die Gladbacher noch mehr Distanz zur Abstiegszone gewinnen. Ein Sieg gegen das Schlusslicht ist hierbei fest eingeplant.

Dass sich das Team dabei auf die lautstarken Fans im Borussia-Park verlassen kann, liegt für Sportdirektor Rouven Schröder auf der Hand: „Ich brauche keinen Appell (Richtung Abstiegskampf; Anm. d. Red.). Wir möchten in der Liga bleiben, da kann ich für jeden sprechen.“ Dabei wisse man, dass die eigene Anhängerschaft immer hinter der eigenen Mannschaft steht. „Das freut uns“, hatte dazu auch erst kürzlich gegenüber der Rheinischen Post Polanski gesagt – und bezog sich dabei auch auf den Support trotz Verkündung des Abschieds von Aushängeschild Rocco Reitz: „Unsere Fans sind extrem klug, sie denken an das Wohl der Mannschaft und des Klubs.“

„Jens ist bei Borussia voll eingeschlagen“

Apropos Reitz: Für die Nachfolge für den zu RB Leipzig abwandernden Mittelfeldmann sieht sich die Elf vom Niederrhein gut aufgestellt – und zwar mit Jens Castrop. Dem unter Polanski schon auf verschiedenen Positionen eingesetzten Ex-Nürnberger sind zuletzt beim wilden 3:3-Derby gegen Köln zwei Treffer gelungen.

Laut Schröder ist Castrop die perfekte Wahl, um den Reitz-Verlust intern aufzufangen: „Jens ist damals wohl auch als Alternative für Rocco ausgewählt worden. Weil man sicher war, dass Rocco, wenn er so weiterspielt, auch die Möglichkeit bekommt, zu wechseln. Jens kann natürlich viele Positionen begleiten, das hat er bei uns schon in verschiedensten Positionen gezeigt. Er zeigt hervorragende Leistungen, das macht uns froh. Und Jens kann auch diese Position spielen.“ Der Sportchef abschließend: „Ich glaube, Jens ist bei Borussia voll eingeschlagen. Ein toller Transfer, der sich gleichzeitig noch weiterentwickeln wird.“

 Um sich der akuten Abstiegszone weiter zu entledigen, muss Borussia Mönchengladbach am Karsamstag einen Heimsieg gegen Heidenheim landen. Dementsprechend ernst wird die Sache genommen. 

 

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