Jonas Hofmanns Zeit in Leverkusen wird voraussichtlich spätestens nach der kommenden Saison enden. Wie der Routinier selbst erklärte, sei von Vereinsseite aktuell keine Verlängerung mit ihm vorgesehen.
Routinier fühlt sich topfit
Rückschläge hat Jonas Hofmann in den vergangenen rund zwei Jahren zur Genüge hinnehmen müssen. Nachdem er in der Meistersaison noch zentraler Bestandteil war und 26 der 34 Bundesliga-Partien von Beginn an bestritten hatte, war er in der darauffolgenden Spielzeit so gut wie kein Faktor mehr. Lediglich 356 Spielminuten gewährte ihm Xabi Alonso in der Liga, in der er nur noch viermal starten durfte. Zu Beginn der laufenden Saison folgte gleich der nächste Dämpfer: Hofmann fehlte auf der Kaderliste für die Champions League.
Unter Kasper Hjulmand arbeitete sich der 33-Jährige zwar wieder zum Rotationsspieler vor. Für eine Verlängerung seines im Sommer 2027 auslaufenden Vertrags konnte sich Hofmann aber bislang nicht empfehlen. „Der Verein hat mir mitgeteilt, dass aktuell der Vertrag über 2027 hinaus nicht verlängert werden soll“, erklärte der Offensivspieler im Gespräch mit Sky. „Das würde bedeuten, dass das nächste Jahr mein letztes in Leverkusen sein wird.“
Hofmann will noch nicht aufhören
Und es würde bedeuten, dass der kommende Sommer die wohl letzte Chance für Bayer 04 ist, um noch eine Ablöse für den 2023 für 10 Millionen Euro von Gladbach gekommenen Ex-Nationalspieler zu generieren, wenn sich ein Abnehmer findet. An ein Karriereende denkt der Routinier jedenfalls noch nicht. „Ich werde nächstes Jahr 35, deshalb beschäftigt man sich schon irgendwann mit der Frage, wie lange man noch spielen will“, gestand Hofmann zwar, fügte jedoch an: „Ich fühle mich topfit. Ich stehe voll im Saft, deshalb soll es generell nicht zu Ende gehen.“
Schon in der Schlussphase der für ihn enttäuschenden vergangenen Saison hatte Hofmann über einen möglichen Abgang gesprochen und erklärt: „Ich will kicken. Da schaue ich einfach, wo ich die beste Situation vorfinde für mich, wo ich die Wahrscheinlichkeit am höchsten sehe, zu spielen. Das macht jeder Fußballer.“ Auch in diesem Sommer wird er seine Lage überdenken müssen. Sollte sich die „beste Situation“ diesmal woanders auftun, würden sich die Verantwortlichen in Leverkusen sicherlich nicht querstellen, der gemeinsamen Zeit schon nach drei Jahren ein Ende zu setzen und Hofmanns Gehalt einzusparen. Solange gilt: „Stand jetzt ist 2027 in Leverkusen Schluss.“
Jonas Hofmanns Zeit in Leverkusen wird voraussichtlich spätestens nach der kommenden Saison enden. Wie der Routinier selbst erklärte, sei von Vereinsseite aktuell keine Verlängerung mit ihm vorgesehen.
