Wenn es der 1. FC Köln am Samstagabend mit Borussia Dortmund aufnimmt, wird Alessio Castro-Montes von Beginn an dabei sein – wie auch Said El Mala höchstwahrscheinlich. Linton Maina kehrt als Joker-Option zurück und erhält von Lukas Kwasniok einen speziellen Gruß.
„Es geht bergauf“ in Köln
Zwei Vorlagen in Heidenheim (2:2), eine beim 2:1-Heimsieg gegen Mainz 05. Alessio Castro-Montes startete schwungvoll in das Jahr 2026, bestätigte die positiven Eindrücke aus dem Trainingslager und schien nach einem halben Jahr in Köln anzukommen. Doch auch ihn ereilte schnell dasselbe Schicksal wie schon einige seiner Kollegen in dieser Saison: Eine Muskelverletzung bremste ihn jäh aus.
Den gesamten Februar musste der Belgier zuschauen, nun, zum Start in den März, ist er wieder voll dabei. Und gar so fit, dass er sich nicht hinten anstellen muss. „Ich kann vorwegnehmen, dass er beginnen wird“, erklärte sein Trainer Lukas Kwasniok am Donnerstag auf der Pressekonferenz.
„Für mich ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass Said Samstagabend gegen Dortmund beginnen wird.“ (Lukas Kwasniok)
Die Lage auf der rechten Schiene, die in Augsburg noch mehr als angespannt war, beruhigt sich damit wieder etwas. Beim 0:2 fehlten neben Castro-Montes mit Jan Thielmann, Sebastian Sebulonsen (beide muskuläre Probleme) und dem erkrankten Linton Maina, der zuvor schon an einem Rippenbruch laboriert hatte, drei weitere Optionen für diese Position. So musste sich wieder einmal Jakub Kaminski umstellen und diesen Part übernehmen.
Maina trotz Schwächung „natürlich eine Waffe“
Am Samstag dürfte der Pole aber wieder eine Position vorrücken und das Angriffs-Trio mit Ragnar Ache und Said El Mala komplettieren. Letzterer war nach einer Muskelverhärtung in der Vorwoche erst nach 66 Minuten von der Bank gekommen, legte in den vergangenen Tagen aber ebenfalls wieder zu. „Er ist in dieser Woche marschiert, weil er von Beginn an spielen will“, sagte Kwasniok und fügte an: „Für mich ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass er Samstagabend gegen Dortmund beginnen wird.“
„Liebe Grüße an Linton, die zwei, drei Kilo weniger stehen ihm gut.“ (Lukas Kwasniok)
Dafür wird es bei Linton Maina noch nicht reichen. „Er ist vier Tage mit Magen-Darm-Problemen ausgefallen und hat wirklich abgenommen, so ähnlich wie Marius Bülter in der Hinrunde. Daher hechelt er ein wenig hinterher und ist keine Startelf-Option. Aber er ist natürlich eine Waffe und eine Option, um von der Bank nachzulegen“, erklärte Kwasniok die Situation rund um den Sprinter – nicht ohne sich einen kleinen Spaß zu erlauben: „Übrigens, liebe Grüße an Linton, die zwei, drei Kilo weniger stehen ihm gut.“
Somit fehlen dem FC am Samstagabend (18.30 Uhr) neben den Langzeitverletzten Timo Hübers (Reha nach Knieverletzung) und Luca Kilian (Reha nach Kreuzbandriss), weiterhin Joel Schmied (Muskelverletzung), Sebastian Sebulonsen (muskuläre Probleme), Jan Thielmann (muskuläre Probleme) sowie Denis Huseinbasic (Hüftprobleme). „Es geht bergauf“, blickte Kwasniok positiv auf sein Lazarett. Vielleicht geschieht das ja parellel auch mit den Ergebnissen …
Wenn es der 1. FC Köln am Samstagabend mit Borussia Dortmund aufnimmt, wird Alessio Castro-Montes von Beginn an dabei sein – wie auch Said El Mala höchstwahrscheinlich. Linton Maina kehrt als Joker-Option zurück und erhält von Lukas Kwasniok einen speziellen Gruß.
