Nur ein Punkt aus den vergangenen vier Spielen ist zu wenig für den 1. FC Köln. Das ärgert auch Kapitän Marvin Schwäbe, den vor allem die Defensivarbeit vor dem ersten Gegentor stört.
FC nun vier Spiele ohne Sieg
Wie Augsburgs Noahkai Banks da über das Spielfeld spazieren konnte, fand Marvin Schwäbe gar nicht gut. Meter um Meter rannte der Verteidiger des FC Augsburg unbehelligt von der Mittellinie aus in Richtung Kölner Grundlinie und flankte schließlich ins Zentrum, wo Rodrigo Ribeiro den Ball sehenswert an Kölns Keeper vorbei mit der Hacke ins Tor beförderte.
„Das erste Gegentor darf und muss so nicht passieren, dann wäre es ein 0:0-Spiel gewesen, womit wir heute zufrieden hätten sein können“, moserte Schwäbe nach der 0:2-Niederlage, bei der sich die anstürmenden Kölner noch einen zweiten Gegentreffer in letzter Sekunde einfingen. „Wir hätten cleverer agieren müssen“, betonte der Kapitän und wurde mit Blick auf Kollege Marius Bülter, der Banks gewähren ließ, deutlich: „Wir haben die Verlagerung zugelassen und waren dann zu begleitend in der Situation. Da hätten wir früher stören müssen. Das müssen wir analysieren, das war ein Stück weit zu einfach.“
Schwäbe glaubt an die Qualität des Teams
So aber geriet der FC in Rückstand und musste sich am Ende über das vierte Spiel ohne Sieg in Folge ärgern. „Es ist extrem bitter, weil wir wenig zugelassen haben und am Ende verlieren“, fand Schwäbe, dessen Team sich allerdings auch nur wenige zwingende Torchancen herausspielte.
Mit 24 Punkten nach 24 Spielen steht der FC zwar noch keinesfalls dramatisch schlecht da, könnte im Laufe des Wochenendes aber noch in der Tabelle bis auf Rang 14 abrutschen. „Schön ist das natürlich nicht“, gab Schwäbe zu, „aber man muss auch sehen, gegen wen wir gespielt haben“, ordnete er ein. Zuletzt waren das mit Leipzig (1:2), Stuttgart (1:3) und Hoffenheim (2:2) Europapokal-Aspiranten. Doch auch gegen Augsburg klappte es nicht mit einem Sieg.
„Wir haben letzte Woche einen Punkt gegen den Dritten geholt. Jetzt müssen wir einfach weitermachen, hart arbeiten, analysieren und es wieder besser machen“, fordert Schwäbe, der den Blick nach vorn richtete. „Wir wissen, wo wir stehen, wo wir hinwollen und dass wir die Qualitäten dazu haben.“ Gemeint war natürlich ein Platz über dem Relegationsrang. Für den wird es allerdings Siege brauchen – und als nächstes steht Borussia Dortmund auf dem Spielplan.
Nur ein Punkt aus den vergangenen vier Spielen ist zu wenig für den 1. FC Köln. Das ärgert auch Kapitän Marvin Schwäbe, den vor allem die Defensivarbeit vor dem ersten Gegentor stört.
