„Gibt keine Entschuldigung“: Bayer muss gegen Mainz wieder in Tritt kommen 

Die offensiven Auftritte der Werkself waren zuletzt mau, umso besser läuft es aber defensiv. Vor der Partie gegen Mainz gab es für die Werkself einen Tag mehr zwischen den Spielen. Der mache laut Kasper Hjulmand „einen großen Unterschied“.

Hjulmand hebt Defensive heraus

Die Stimmung nach einem Achtelfinal-Einzug in der Champions League war schon mal deutlich besser als am Dienstagabend in Leverkusen. Das 0:0 gegen Olympiakos Piräus genügte zwar, war inhaltlich nach dem 0:1 bei Union Berlin aber der zweite bedenkliche Auftritt innerhalb von vier Tagen. In beiden Spielen gelang der Werkself nur je ein magerer Schuss auf das Tor.

Entsprechend ging es am Freitag auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen Mainz 05 nicht darum, woran man anknüpfen kann, sondern vor allem darum, was sich verbessern muss. Angesprochen auf die zuletzt dürftigen Auftritte in der Offensive verwies Kasper Hjulmand etwa auf das Heimspiel gegen St. Pauli vor zwei Wochen: „Es ist nicht lange her, dass wir zu Hause 4:0 gewonnen haben. Wir wissen, dass wir diese Qualitäten haben, aber wir müssen sie zeigen.“

Leverkusen sucht den Rhythmus

Der Coach forderte gegen seinen Ex-Klub „Präzision und Fokus“ im eigenen Spiel. Etwas, das seiner Mannschaft besonders gegen Piräus immer wieder abging. „Wenn Mainz tiefer steht, dann müssen wir unseren Rhythmus im Passspiel und Gegenpressing finden. Das ist uns in großen Teilen des letzten Spiels nicht gelungen.“

Die größte Ursache für die mangelnde Gefahr sah Hjulmand gegen Piräus aber nicht im letzten Drittel, sondern schon deutlich vorher. „Wir müssen mit dem Ball im Aufbauspiel viel besser spielen als gegen Piräus“, forderte der Däne, der nach dem Rückspiel in der Königsklasse auch von fehlender Energie gesprochen hatte.

Hjulmand überzeugt: „Wir sind bereit“

Viel Zeit zur Erholung blieb und bleibt der Werkself weiterhin nicht, durch das Nachholspiel gegen Hamburg und die anschließenden Achtelfinal-Spiele der Champions League gegen den FC Arsenal stehen die nächsten drei englischen Wochen an. Und doch gibt es vor dem Spiel gegen Mainz „einen großen Unterschied“ in der Vorbereitung. Diesmal lagen drei und nicht wie zuletzt nur zwei Tage zwischen den Spielen. „Wir haben morgen, glaube ich, gute Beine. Es gibt keine Entschuldigung. Wir sind bereit und müssen mit Energie spielen“, stellte der Trainer klar.

Um seiner Mannschaft jene Energie wieder einzuhauchen, brauche es „Rotation und gute Routinen für die Regeneration“. Wobei ihm bei für Ersteres dieser Tage ein wenig die Kaderbreite abgeht. Nach Loic Badé (Muskelverletzung) fehlt auch Lucas Vazquez (Wadenverletzung) wochenlang, gegen Mainz muss zudem Malik Tillman wegen Stanley Nsokis Tritt auf seinen Knöchel voraussichtlich weiterhin passen. Für Mark Flekken (Innenbandverletzung im Knie), Eliesse Ben Seghir (Sprunggelenkverletzung) und Nathan Tella (Fußverletzung) kommen die nächsten Wochen zu früh.

Defensiv entwickelt sich Bayer zum Bollwerk

Bei aller Probleme und Luft nach oben war Hjulmand aber eines doch wichtig zu betonen: „Wir kassieren sehr wenige Gegentore, stehen stabil. Auch gegen Olympiakos haben wir fast keine Chancen zugelassen.“ In den bisherigen sechs Pflichtspielen im Februar gab es nur ein Gegentor. Vor heimischem Publikum kassierte Leverkusen zuletzt am 10. Januar beim 1:4 gegen Stuttgart einen Treffer, seitdem blieb die Weste fünfmal weiß.

Baut Bayer diese Serie gegen Mainz weiter aus, stehen die Chancen rein statistisch gut dafür, dass es zum Sieg reicht. Denn gegen die 05er trifft Bayer Leverkusen in der Liga seit neun Jahren immer …

 Die offensiven Auftritte der Werkself waren zuletzt mau, umso besser läuft es aber defensiv. Vor der Partie gegen Mainz gab es für die Werkself einen Tag mehr zwischen den Spielen. Der mache laut Kasper Hjulmand „einen großen Unterschied“. 

 

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