Mittelstädt und Hendriks im Duell um die WM-Teilnahme 

Sie sind Kumpel und Konkurrenten. Maximilian Mittelstädt und Ramon Hendriks kämpfen nicht nur um einen Platz in der Stuttgarter Startelf, sondern auch um ihre WM-Chance.

Die Stuttgarter träumen von einem Kaderplatz

Es gibt Ehrungen, die keiner haben will. Die meisten Platzverweise, die meisten Fouls, die meisten Eigentore. Oder der zweifelhafte Ruhm, in dieser Saison als erster Profi in der Bundesliga in einer Partie einen Elfmeter verursacht und einen verwandelt zu haben. Wie bei Stuttgarts Maximilian Mittelstädt beim 3:3 in Heidenheim.

Mittelstädt folgt Weltmeister Palacios

Nichts, worüber sich der 28-Jährige wirklich freuen kann. Nichts, das Leverkusens Exequiel Palacios zum Strahlen gebracht haben dürfte. Vor bald drei Jahren gelang dem argentinischen Weltmeister dieses Kunststück. Ausgerechnet gegen Stuttgart am 32. Spieltag der Saison 2022/23.

Der Ärger über die Strafstoßentscheidung gegen sich nach einer Kollision mit Heidenheims Eren Dinkci, die erst der VAR ins Rollen brachte, ist bei Mittelstädt groß. Dass dadurch dem VfB die direkt auf das Foul gelungene 2:1-Führung aberkannt wurde und man stattdessen mit 1:2 in Rückstand geriet, schmerzt noch mehr. „Es gibt Argumente, den Elfer zu geben. Aber auch Argumente, ihn nicht zu geben“, so Mittelstädt, der die Situation nicht als VAR-würdig einstuft. „Ich sehe es nicht als klare Fehlentscheidung, um einzugreifen.“

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Hendriks hat mittlerweile aufgeholt

Was nichts hilft. Dem VfB nicht, der nur einen Zähler von der Ostalb mitnehmen konnte. Dem gebürtigen Berliner nicht, der momentan um seine alte Rolle kämpft. War er früher in der Startformation der Schwaben gesetzt, muss er sich die Position links defensiv mittlerweile immer öfter mit Ramon Hendriks teilen. Der Niederländer ist längst aus der Rolle des Herausforderers herausgewachsen und ein gleichwertiger Rivale. „Wir haben einen guten Konkurrenzkampf“, sagt der Abwehrmann, der zudem innen, wie auch außen verteidigen kann. Was sich ebenfalls auf die Einsätze Mittelstädts auswirkt. Belastungssteuerung und Rotation hin oder her.

„Ich bin zwar kein Kind mehr, träume aber dennoch davon.“ (Ramon Hendriks über die WM)

Die nächsten Länderspiele stehen an

Ein Wechselspiel, das ganz nebenbei auch den Traum von der Teilnahme an der Weltmeisterschaft im Sommer anschürt. Mittelstädt, den Bundestrainer Julian Nagelsmann zuletzt unberücksichtigt ließ, hofft auf einen Kaderplatz. Ende März stehen die nächsten Länderspiele an. In der Schweiz und gegen Ghana, das am 30. März ausgerechnet in Stuttgart gastiert.

Zeitgleich treten die Niederlande gegen Norwegen und Ecuador an. Hendriks wäre gerne dabei, verrät allerdings, dass es zwischen ihm und Bondscoach Ronald Koeman „keinen Kontakt“ gibt. Dennoch gibt der Abwehrmann die Hoffnung nicht auf. „Jedes Kind träumt von der Nationalmannschaft“, so der 24-Jährige. „Ich bin zwar kein Kind mehr, träume aber dennoch davon.“

 Sie sind Kumpel und Konkurrenten. Maximilian Mittelstädt und Ramon Hendriks kämpfen nicht nur um einen Platz in der Stuttgarter Startelf, sondern auch um ihre WM-Chance. 

 

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