Die Sorge war groß, doch die Untersuchungen nach dem 3:3 in Heidenheim ergaben keine schwerwiegende Verletzung. Der VfB Stuttgart muss nicht länger auf Angelo Stiller verzichten.
Mittelfeldmann startet individuell in die Trainingswoche
Dass er medizinisch behandelt werden muss, ist nicht so ungewöhnlich. Angelo Stiller ist hart im Nehmen und musste allein in seiner Zeit im Trikot des VfB Stuttgart bereits mehrfach nach Verletzungen die Zähne zusammenbeißen. In der vergangenen Saison beispielsweise zweimal wegen schwerer Bänderverletzungen in den Knöcheln. Einmal davon vor dem DFB-Pokal-Finale gegen Arminia Bielefeld (4:2), das der Nationalspieler auf den letzten Drücker und mit viel Schweiß und Fleiß im Vorfeld gerade noch erreicht und mit Schmerzen während der Partie durchgestanden hat.
Hoeneß musste eine längere Ausfallzeit fürchten
Am vergangenen Sonntag beim 3:3 beim 1. FC Heidenheim musste der gebürtige Bayer nach einem Foul von Gegenspieler Tim Siersleben am linken Knie behandelt und anschließend ausgewechselt werden. Eine Situation, die Sebastian Hoeneß mit den besorgten Worten kommentierte: „Es sah nicht so gut aus, wie er getroffen wurde. Ich hoffe, es ist nichts Schlimmes.“ Nun kann der VfB-Chefcoach, der eine längere Ausfallzeit befürchten musste, aufatmen.
Die Untersuchungen in Stuttgart ergaben keine strukturelle Verletzung des Gelenks. Stiller fehlte zwar am Dienstag auf dem Rasen und startete individuell in die neue Trainingswoche, soll aber möglicherweise schon am Mittwoch wieder einsteigen. In welchem Umfang wird sich zeigen. Was nicht bedeutet, dass der Stuttgarter Mittelfeldchef am Donnerstag (18.45 Uhr, LIVE! bei kicker) in den Europa-League-Play-offs gegen Celtic Glasgow wieder voll einsatzbereit sein wird.
Chema stünde als Stiller-Vertreter bereit
Die Schwaben haben in der vergangenen Woche mit einem sicheren 4:1-Sieg bei den Schotten die Rückreise nach Stuttgart angetreten. Sie stehen mit einem Bein im Achtelfinale, das sie entweder zum SC Braga oder FC Porto führen wird. Ein Scheitern kann man sich nicht vorstellen und will man sich gar nicht ausmalen. Auch ohne Stiller, den im Rückspiel gegen Celtic Chema vertreten könnte. Der Spanier hatte bereits am Sonntag in Heidenheim noch Kapitän Atakan Karazor vertreten, eine ansehnliche Leistung gezeigt und den Elfmeter zum zwischenzeitlichen 2:2 für die Stuttgarter herausgeholt.
Die Sorge war groß, doch die Untersuchungen nach dem 3:3 in Heidenheim ergaben keine schwerwiegende Verletzung. Der VfB Stuttgart muss nicht länger auf Angelo Stiller verzichten.
