Im Sommer 2023 kam Rasmus Carstensen aus Genk nach Köln, während der Transfersperre wurde er dann fest verpflichtet – und nie richtig glücklich am Geißbockheim. Nun ist er in seine Heimat ausgeliehen und dürfte dort auch bleiben.
Ex-Kölner überzeugt in Aarhus
Das vergangene halbe Jahr war für Rasmus Carstensen ungewohnt. Denn das Gefühl, in der Tabelle oben zu stehen, kennt er zwar bereits: Mit dem 1. FC Köln mischte er im ersten Halbjahr der Saison 2024/25 ja in der 2. Liga auch oben mit. Doch anders als im Rheinland ist er nun beim dänischen Spitzenreiter Aarhus GF auch unumstrittene Stammkraft.
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In allen 21 bisherigen Saisonspielen stand er für den Klub in seinem Heimatland auf dem Platz und erzielte bereits sogar drei Treffer. Kein Wunder, dass Aarhus den aus Köln geliehenen Carstensen gerne fest verpflichten würde. Die Chancen dafür stehen auch ziemlich gut.
Der Transfer wird wohl zum Nullsummenspiel
Beim FC wurde der 2023 erst leihweise und dann fest verpflichtete Außenbahnspieler indes nie glücklich: Die Kaufoption für ihn zu ziehen war während der Transfersperre quasi alternativlos, um personell nicht vollkommen auszubluten. Auf der rechten Seite sollte der dynamische Däne den Konkurrenzkampf anheizen, kämpfte aber mit persönlichen Problemen und Heimweh. Nur 28 Einsätze in anderthalb Saisons stehen für ihn in der Statistik. In der Zweitligasaison verlieh ihn der Absteiger dann nach Polen zu Lech Posen – aber glücklich wurde Carstensen erst zurück in der Heimat.
Bei Aarhus war der 25-Jährige dagegen gleich gesetzt, sein Team wird in die Meisterrunde einziehen. Und hat keine schlechten Chancen auf den Titel. Gut möglich, dass der Verein die mit dem FC vereinbarte Kaufoption zieht: An Genk überwiesen die Kölner einst etwa 1,2 Millionen Euro – ein Betrag, der nun umgekehrt wieder durch die Option in die Kassen des Bundesligisten zurückgespült werden könnte.
Aarhus‘ Sportdirektor Carsten V. Jensen bekundete zuletzt bereits, Carstensen gerne halten zu wollen. Dafür habe er auch bereits positive Signale des Profis erhalten. Im Grunde, so Jensen, sei man sich einig mit ihm. Nun gehe es nur noch darum, die Option auch zu aktivieren. Dafür könne man sich allerdings auch noch bis April oder Mai Zeit lassen. Gut möglich, dass Carstensen sich dann sogar schon dänischer Meister nennen darf.
Im Sommer 2023 kam Rasmus Carstensen aus Genk nach Köln, während der Transfersperre wurde er dann fest verpflichtet – und nie richtig glücklich am Geißbockheim. Nun ist er in seine Heimat ausgeliehen und dürfte dort auch bleiben.
