„Das wird so in der Liga nicht reichen“: In Gladbach schrillen die Alarmglocken 

Gladbachs Misere hielt auch in Freiburg an, die Situation wird zunehmend bedrohlicher. Allmählich schrillen die Alarmglocken immer lauter. Trainer Eugen Polanski bekam demonstrativ das Vertrauen ausgesprochen – und richtete seinen Blick auf das Wesentliche.

Schröder stärkt Polanski demonstrativ den Rücken

12:10 Torschüsse, 20:9 Flanken, 63 Prozent Ballbesitz und Zweikampfquote von 58 Prozent. Wenn man die Gladbacher Zahlen in Freiburg betrachtet, dann könnte man zu dem Schluss kommen, dass die Borussia alles im Griff hatte – doch das Gegenteil war der Fall. „Es hatte sich schon mal enger angefühlt“, gestand SC-Trainer Julian Schuster nach Abpfiff bei DAZN und meinte: „Heute hatte ich die Sicherheit, dass wir es nach Hause bringen.“

Sein Gefühl täuschte ihn nicht. Freiburg gewann 2:1 und blieb damit auch im 18. Bundesligaspiel in Folge gegen die Fohlenelf ungeschlagen (Bilanz: 12 Siege, 6 Remis). Die historische Dimension der Niederlage dürfte die Rheinländer aber weniger beschäftigen als die aktuelle Misere: Gladbach ist seit sieben Spielen sieglos (drei Remis, vier Niederlagen) und steckt mittendrin im Abstiegskampf. „Tabellarisch ist es bedrohlich, wir können alle lesen und rechnen“, weiß auch Trainer Eugen Polanski und warnte eindringlich davor, sich die Dinge jetzt schönzureden.

Immer die gleiche Leier

Sportchef Rouven Schröder merkte an, dass der Auftritt in Freiburg ein Spiel war, „wie wir es in den letzten Wochen schon häufiger hatten. Wir haben gut mitgespielt, hatten gute Staffagen, waren aber zu ungefährlich und nicht mutig genug.“ Letztlich sei wieder ein Spiel vergangen, in dem man nichts geholt habe. „Das wird so in der Form in der Liga nicht reichen. Das kann man so sagen.“

Das weiß auch Polanski. „Wir müssen ehrlich sein. Es ist ein Ergebnissport – und die Ergebnisse haben wir nicht“, stellte der 39-Jährige fest und haderte mit der eigenen Offensive: „Wir hatten genug Flankenchancen, spielen aber um den heißen Brei herum.“ Zu spät, nicht gut oder keine gute Box-Besetzung – die Ursachen für die Gladbacher Harmlosigkeit waren mannigfaltig, für Polanski war jedenfalls klar: „Schnörkelloser wäre besser.“

Tabakovics Forderung

Eine Aussage, die Haris Tabakovic gewiss so auch sofort unterschreiben würde. Der Stürmer hing im Breisgau lange in der Luft, erzielte dann aber doch noch seinen elften Saisontreffer und hatte in der Nachspielzeit sogar die große Chance zum Ausgleich. Ein etwas zu unsauberer Pass von Wael Mohya sowie das beherzte Eingreifen von Christian Günter verhinderten jedoch das 2:2. Der Bosnier trauerte aber nicht nur dieser vergebenen Chance hinterher, vielmehr der gesamten Partie.

„Ich nehme das ganze Spiel mit ins Bett“, sagte der 31-Jährige und forderte mit Blick auf die offensivere Herangehensweise der Gladbacher in der Schlussphase: „Wir müssen von der ersten Minute so agieren und mehr Bälle in die Box bringen.“ Schließlich gehe es „um Punkte und um Siege“. So sei es schlicht zu wenig. „Wir sind vorne zu ungefährlich – und so schauen die Resultate dann auch aus.“

Schröder stärkt Polanski

Derweil nahm Schröder alle in die Pflicht. „Spieler, Trainerteam und Staff müssen wissen, um was es geht“, betonte der Sportchef und sagte klipp und klar: „Wenn wir so mitspielen, dann wird es eng.“ Dem Trainer stärkte er aber demonstrativ den Rücken. In Polanski habe er „definitiv volles Vertrauen. Er tut alles, um die Mannschaft gut einzustellen. Ich sehe, wie er jeden Tag arbeitet, es geht nicht um Eugen, sondern auch um die Mannschaft. Die Jungs müssen die Dinge umsetzen. Wir sind alle gefragt.“

Für Schröder ist aber auch klar, dass es trotz der prekären Lage nicht klug wäre, jetzt „nur mit dem Dampfhammer draufzuhauen. Das ist keine Lösung.“ Er wies aber auch darauf hin, dass in Gladbach niemand „die Situation unterschätzt. Wir haben noch elf Spiele.“ Der 50-Jährige ist sich auch sicher, dass man das Ziel Klassenerhalt „erreichen“ werde – und er hatte auch eine Idee, wie man der Offensivflaute beikommen könnte: „Wir müssen mehr reinflanken und uns deutlich mehr zutrauen“, meinte Schröder, während Polanski den Fokus aufs Wesentliche richtete: „Es ist tatsächlich egal, wie wir Fußball spielen: Wir müssen die Ergebnisse liefern. Das ist unsere Aufgabe.“

 Gladbachs Misere hielt auch in Freiburg an, die Situation wird zunehmend bedrohlicher. Allmählich schrillen die Alarmglocken immer lauter. Trainer Eugen Polanski bekam demonstrativ das Vertrauen ausgesprochen – und richtete seinen Blick auf das Wesentliche. 

 

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