Eine Option weniger: Badé fehlt Leverkusen wochenlang 

Gegen Union Berlin war Loic Badé zurück in die Startelf rotiert. Sein Einsatz endete jedoch nach 68 Minuten verletzungsbedingt. In Leverkusens Defensive könnte in den nächsten Wochen daher auch Tim Oermann gefragt sein.

Franzose zieht sich Muskelverletzung zu

In vier der letzten fünf Wochen musste Bayer 04 Leverkusen zweimal ran. Und an der engen Taktung wird sich auch in naher Zukunft nichts ändern. Schließlich steht die Werkself kurz vor dem Einzug in das Achtelfinale der Champions League, das Ticket für die Runde der letzten Vier im DFB-Pokal ist bereits gelöst. Und dann wäre da ja auch noch das Nachholspiel beim Hamburger SV am 4. März.

Umso bitterer, dass Kasper Hjulmand am Samstag zusätzlich zur 0:1-Niederlage bei Union einen seiner ersten Kandidaten zur Rotation verlor. Loic Badé, der nach zuletzt zweimal 90 Minuten auf der Bank in Berlin wieder von Anfang an randurfte, hat sich eine Muskelverletzung im rechten Oberschenkel zugezogen. Wie der Verein bekanntgab, fällt der Franzose „in den kommenden Wochen“ aus.

Lange Zeit Abwehrchef

Der Franzose war über weite Strecken der Hinrunde noch Leverkusens zentraler Mann in der Dreierkette, quasi der Abwehrchef. Im Januar rückte er in Edmond Tapsobas Abwesenheit zunächst auf die für ihn ungewohnte linke Seite, während sich Robert Andrich im Zentrum festspielte – und Badé somit nach Tapsobas Rückkehr verdrängte. Auch gegen Union blieb der Kapitän im Zentrum, Badé musste auf rechts „ausweichen“, wo er Jarell Quansah ersetzte, der eine Pause bekam.

„Es gibt keine Möglichkeit, mit elf Spielern elf Spiele in fünf Wochen zu spielen. Wir haben Qualität im Kader und müssen unbedingt rotieren“, betonte Kasper Hjulmand noch nach der Niederlage an der Alten Försterei. „Wir müssen auf die Spieler aufpassen. Die wollen immer unbedingt spielen, es ist meine Aufgabe, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Das ist nicht einfach, aber es ist notwendig.“

Oermann winkt womöglich die Chance

Und so wird auch die zuletzt bevorzugte Dreierkette aus Tapsoba, Andrich und Quansah in Badés Abwesenheit wohl nicht durchspielen. Entsprechend könnte sich die Tür für Tim Oermann öffnen. Der 22-Jährige wartet nach seiner vorzeitigen Rückkehr aus Graz noch auf sein Debüt im Bayer-Trikot. Hjulmand betonte unlängst, dass er ihm in der Dreierkette alle Positionen, inklusive der linken, zutraut. Zudem ist Axel Tape eine Option, der in diesem Jahr aber ebenfalls noch nicht zum Einsatz kam und zuletzt für die U 19 auflief.

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